Sachsen: Ehemaliger Pfarrer der Thomaskirche in Leipzig äußert scharfe Kritik am Reformkurs Christian Wolf beklagt in seinem Blog-Beitrag im Hinblick auf die Synode die autoritären Leitungsstrukturen in seiner Landeskirche

„Seit über zwei Jahrzehnten hangelt sich die Landeskirche von Strukturreform zur Strukturreform. Sie waren von Zahlen, Finanzen und Personalkürzungen bestimmt, nicht aber von der entscheidenden Frage: Wie können wir eine größtmögliche Menschennähe und missionarische Kraft erreichen – die tragenden Elemente des Wirkens Jesu? Darum konnte sich kein Erfolg einstellen. Wie auch, wenn kirchenleitendes Handeln jede biblisch-theologische Perspektive vermissen lässt und der Hybris erliegt, Entwicklungen für Jahrzehnte festschreiben zu können.“ Artikel lesen

Download PDF

Sachsen: Initiative „Zurück auf Los“ fordert Korrekturen an der Strukturreform der Landeskirche Initiative von Pfarrern, Kirchenvorstehern und engagierten Gemeindegliedern veröffentlich Eingabe an die Landessynode der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens

Die Initiative „Zurück auf Los“ bittet die Synode ihrer Landeskirche, die Gesetzesvorlagen zur Strukturreform zu ändern. Dabei soll u.a. auch die angestrebte Regionalisierung nicht – wie vorgesehen – in die Kirchenordnung aufgenommen werden. Weitere Forderungen sind u.a.: „ein Höchstmaß an finanzieller Eigenverantwortung in Ausgaben und Einnahmen“ der Kirchengemeinden, Rückverselbständigung von Kirchengemeinden die sich zum Kirchspiel oder zur Fusion drängen ließen, „um die Chance auf die Besetzung der Pfarrstelle zu erhöhen“ und die Möglichkeit, „alternativ zu landeskirchlichen Finanzierungen eigenständige Lösungen aus Stiftungsmitteln, Spenden, Pachten, etc. zu finden“. Artikel lesen

Download PDF

Strukturreform: Verwirrung in Sachsen Beschlüsse der Synode in der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens werden unterschiedlich interpretiert

„Es ist derzeit leider keine Bewertung des Ergebnisses der Synode möglich.“ Dieses Fazit wird aktuell von den Initiatoren der Kundgebung „Zurück auf Los: Strukturreform der sächsischen Kirchenleitung stoppen, neu anfangen“ gezogen, bei der mehr als 500 Protestanten für eine Beteiligung der Basis an der Gestaltung der Strukturreformen in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens während der Tagung der Synode in Dresden demonstrierten. Zunächst hieß es, dass die Synode einem Antrag im Sinne einer entsprechenden Petition, die über 6.000 Unterschriften sammeln konnte, verabschiedet hat. Doch die Kirchenleitung scheint die Ergebnisse anders zu interpretieren als so mancher Synodaler. So heißt es auf der Website „Kirche mit Hoffnung in Sachsen“, die über die Initiative und Synode berichtet: „Leider ist es nach Verabschiedung des Beschlussantrags zu Unklarheiten zur Wirksamkeit der Abstimmung sowie zu weiteren Anträgen gekommen, welche die Wirkung des Beschlusses beeinträchtigen.“ Artikel lesen

Download PDF

Sachsen: „Zurück auf Los“ – Petition fordert Stop der landeskirchlichen Strukturreform Auch in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens wächst der Widerstand gegen ein von oben diktiertes Strukturpapier

„Zurück auf Los – Strukturreform der Kirchenleitung stoppen – neu anfangen“ – so ist die Petition überschrieben, die die Landessynode Sachsens aufruft, die von der Kirchenleitung initiierte Strukturreform abzulehnen. In der Begründung heißt es u.a.: „Im Herbst 2016 hat die Kirchenleitung der Sächsischen Landeskirche mit dem Papier »Kirche mit Hoffnung in Sachsen« verfügt, daß sich alle sächsischen Kirchgemeinden zu »Struktureinheiten« mit mindestens 4000 Gemeindegliedern zusammenschließen müssen. Durch die Vereinigung von Gemeinden und die Bildung von Kirchspielen wird die rechtliche Selbständigkeit der Einzelgemeinden beendet.“ Artikel lesen

Download PDF