Gespräche am Marktrand

Die drei Gemeindebünde aus Bayern, Berlin-Brandenburg schlesische Oberlausitz und dem Rheinland teilten sich beim diesjährigen Kirchentag in Dortmund gemeinsam ein Stand auf dem Markt der Möglichkeiten, um für ihren basisorientierten Kurs zu werben. Leider war der Standort nicht gerade günstig (am Rande nahe eines Notausgangs) und die georderten Tische und Stühle warn auch nicht da, so dass wir kurzfristig für Ersatz sorgen mussten.

Dennoch hat sich das Engagement gelohnt, wurden doch im Laufe der drei Tage etliche interessante Gespräche geführt, um auf die teilweise prekäre Situation in den Gemeinden hinzuweisen und für eine Stärkung der Parochie zu werben. Bis auf wenige Ausnahmen stieß man generell auf breite Zustimmung. Gerade Mitglieder von Gemeindeleitungsgremien pflichteten uns bei. Allerdings wurde auch deutlich, dass viele innerlich schon aufgegeben haben und die Ressourcenumverteilungen hinnehmen.

Gemeinsam für die Kirche vor Ort eintreten: Vertreter der Gemeindebünde aus Bayern, Berlin und dem Rheinland auf dem Kirchentag in Dortmund.

Jedenfalls wurde von den drei anwesenden Gemiendebünden schon der nächste ökumenische Kirchentag in Frankfurt ins Auge gefasst. Auch dort wollen wir wieder gemeinsam für unsere Anliegen werben. Wir freuen uns darauf.

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Kirchentag in Dortmund – wir sind dabei!

Gemeinsam mit den Gemeindebünden Berlin-Brandenburg und Bayern wird auch KirchenBunt im Rheinland auf dem diesjährigen Kirchentag präsent sein. Unser Stand auf dem Markt der Möglichkeiten befindet sich in Halle 7, Südost unter der Chiffre L17. Wir freuen uns auf viele nette Menschen, interessante Begegnungen und bereichernde Gespräche. Besuchen Sie uns!

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Trauer um Johannes Taig

Wie wir soeben erfahren haben, ist Pfarrer Johannes Taig im Alter von 60 Jahren plötzlich verstorben. Wir trauen um einen Wegbegleiter und Bruder im Geiste, der maßgeblich beim Gemeindebund Bayern engagiert mitgewirkt hat.

Wir wünschen seinen Angehörigen Trost und Kraft und unserem Bruder Johannes, dass er auch jetzt in guten Händen ist.

Der Vorstand.

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Unabwendbar? Lokalzeit des WDR berichtet über Kirchenschließung in Düsseldorf

In einem Beitrag des TV-Magazins „Lokalzeit“ des Westdeutschen Rundfunks vom 12. Februar 2019 geht es um Schließung mehrerer kirchlicher Gebäude in Düsseldorf, u.a. der Buderkirche in Bilk. Die Veränderungen sind laut Stellungnahme des Superintendenten Fucks Folgen eines Synodenbeschlusses und seiner Meinung nach unabwendbar. Derweil regt sich an der Basis Widerstand.

Der Bericht beginnt bei Minute 13.05 und ist bis zum 19. Februar abrufbar.

https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit-duesseldorf/video-lokalzeit-aus-duesseldorf-2212.html

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EKiR: KirchenBunt trifft Kirchenleitung

Auf Einladung des Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Manfred Rekowski, trafen sich Mitglieder des KirchenBunt-Vorstandes und der Kirchenleitung am 29. Januar im Landeskirchenamt in Düsseldorf, um sich über die Situation unserer Kirche auszutauschen. In einer angenehm konstruktiven und an der Sache orientierten Atmosphäre wurde dabei von beiden Seiten die jeweilige Sicht auf die Reformprozesse der vergangenen Jahre und ihre Auswirkungen artikuliert und diskutiert. Dabei ist deutlich geworden, dass es auch Gemeinsamkeiten in der Beurteilung der gegenwärtigen kirchenpolitischen Situation gibt. KirchenBunt ist an einem weiteren Diskurs interessiert. Die Kirchenleitung wird in ihrer nächsten Sitzung über die Ergebnisse des Gesprächs und eine mögliche Fortsetzung beraten.

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Kirchensteuereinnahmen steigen und steigen und steigen …

Vor Jahren wurde ein Rückgang der Kirchensteuereinnahmen prognostiziert. Grundlage war die einfache Formel, nach der ein Rückgang der Mitgliederzahlen gleichbedeutend mit einem Verlust an Finanzkraft postuliert wurde. Sehr früh wurde darauf hingewiesen, dass mit dieser Formel keine seriöse Prognose über einen längeren Zeitraum möglich ist. Dennoch wurde sie Grundlage für ein rigoroses Spar- und Kürzungsprogramm unserer Landeskirche, und noch immer treibt dieses Gespenst seinen Spuk in Presbyterien und auf Synoden. Nun wurden die neuen Zahlen für 2018 und 2019 veröffentlicht. Der Trend zeigt weiter nach oben. 

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Sachsen: „Zurück auf Los“ fordert Stopp der Regionalisierung Runder Tisch soll Dialog zwischen Kirchenleitung und Gemeinden initiieren

„Eine wichtige Erkenntnis der Reformation ist also, daß die Kirche die Gemeinde derer ist, die sich tatsächlich gemeinsam versammeln, um Gottesdienst und Sakramente zu feiern. An diese geistliche Größe, die an sich keine besondere Organisationsform verlangt, knüpfen die evangelischen Kirchen von jeher ihre juristische Struktur an. Die evangelische Kirche baut sich von unten auf. In der spezifisch deutschen Form der Landeskirche ist die Gemeinde dann eine „Körperschaft des öffentlichen Rechts“. Daß die Ortsgemeinde selbständig ist und ihre organisatorischen Angelegenheiten selbst regelt, ist tief im Erbgut evangelischer Christen verankert. Deshalb – und weil es aus der Logik der Gemeindearbeit nicht erklärt werden kann – trifft die Regionalisierung auf Ablehnung und Widerstand. Vorgaben werden nicht umgesetzt, weil man sie einsieht, sondern weil man sich fügt.“ Artikel lesen

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„Die mündige Gemeinde“ – neue Ausgabe online!

Mit dem 1. Advent erscheint – nach längerer Unterbrechung – eine neue Ausgabe der Zeitschrift „Die mündige Gemeinde“. Aus dem Inhalt: Dr. Gisela Kittel wirft im Leitartikel (S. 3) ausgehend von den Reformbestrebungen in der Lippischen Landeskirche die grundsätzliche Frage auf, in welche Richtung sich die evangelische Kirche in Zukunft entwickeln sollte. Artikel lesen

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Westfalen: zusätzlich 3, 5 Mio für NKF Auch in Westfalen wird die Einführung des neuen Finanzmanagementsystems teurer.

Die Umstellung auf die doppische Buchführung und Einführung des NKF wird auch in Westfalen teurer. Aufgrund der Erfahrungen, die man in der Pilotphase bisher gemacht hat, ist man zu dem Schluss gekommen, dass die „Kreiskirchenämter in der Umstellungsphase noch besser unterstützt werden“ müsssen. Artikel lesen

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