Trauer um Johannes Taig

Wie wir soeben erfahren haben, ist Pfarrer Johannes Taig im Alter von 60 Jahren plötzlich verstorben. Wir trauen um einen Wegbegleiter und Bruder im Geiste, der maßgeblich beim Gemeindebund Bayern engagiert mitgewirkt hat.

Wir wünschen seinen Angehörigen Trost und Kraft und unserem Bruder Johannes, dass er auch jetzt in guten Händen ist.

Der Vorstand.

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Unabwendbar? Lokalzeit des WDR berichtet über Kirchenschließung in Düsseldorf

In einem Beitrag des TV-Magazins „Lokalzeit“ des Westdeutschen Rundfunks vom 12. Februar 2019 geht es um Schließung mehrerer kirchlicher Gebäude in Düsseldorf, u.a. der Buderkirche in Bilk. Die Veränderungen sind laut Stellungnahme des Superintendenten Fucks Folgen eines Synodenbeschlusses und seiner Meinung nach unabwendbar. Derweil regt sich an der Basis Widerstand.

Der Bericht beginnt bei Minute 13.05 und ist bis zum 19. Februar abrufbar.

https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit-duesseldorf/video-lokalzeit-aus-duesseldorf-2212.html

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EKiR: KirchenBunt trifft Kirchenleitung

Auf Einladung des Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Manfred Rekowski, trafen sich Mitglieder des KirchenBunt-Vorstandes und der Kirchenleitung am 29. Januar im Landeskirchenamt in Düsseldorf, um sich über die Situation unserer Kirche auszutauschen. In einer angenehm konstruktiven und an der Sache orientierten Atmosphäre wurde dabei von beiden Seiten die jeweilige Sicht auf die Reformprozesse der vergangenen Jahre und ihre Auswirkungen artikuliert und diskutiert. Dabei ist deutlich geworden, dass es auch Gemeinsamkeiten in der Beurteilung der gegenwärtigen kirchenpolitischen Situation gibt. KirchenBunt ist an einem weiteren Diskurs interessiert. Die Kirchenleitung wird in ihrer nächsten Sitzung über die Ergebnisse des Gesprächs und eine mögliche Fortsetzung beraten.

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Politik mit Prognosen

Schöne Bescherung: Erneut Allzeithoch bei Kirchensteuereinnahmen!

„Geld ist … nicht nur ein Mittel, um den Verkündigungsauftrag zu erfüllen. Die Art, wie die Kirche mit ihrem Geld umgeht, ist selbst ein Teil glaubwürdiger Verkündigung. Wort und Tat müssen im Einklang miteinander stehen. Hier hat sich die Parallelität von christlicher Botschaft und kirchlichem Handeln zu bewähren. Es geht um die Glaubwürdigkeit der Kirche nicht nur nach innen, sondern insbesondere auch im öffentlichen Raum.“ (Aus dem Bericht der Höppner-Kommission an die Landessynode 2013)

Ein Beispiel unter Vielen zu Anfang: in einem ländlichen Kirchenkreis haben 3 Kirchengemeinden fusioniert. Die Familie Müller lebt in einem Dorf mit 800 Einwohnern und eigener Kirche. Bis vor kurzem gab es auch ein Gemeindehaus, in das der Sohn Max zum Konfirmandenunterricht ging. Doch das Gemeindehaus wurde verkauft. Jetzt muss Max zum Unterricht in die 10 km entfernte Kreisstadt. Seine Oma ging gerne zur Frauenhilfe. Sie ist gehbehindert und auf einen Rollator angewiesen. Auch die Frauenhilfen wurden zusammengelegt und treffen sich nun im großen Gemeindehaus der Stadt. Oma Müller kann kaum mehr teilnehmen. Bei ihr sind schon Tränen geflossen. Die Zentralisierung der Frauenhilfe empfindet die Familie als lieblos. Die Eltern Müller sind drauf und dran, ihren Sohn Max vom Konfirmandenunterricht abzumelden, zumal sie vor einigen Tagen in ihrer Zeitung gelesen haben, dass die Kirchensteuereinnahmen erneut gestiegen sind. Und sie sehen an ihrer Gehaltsabrechnung, dass sich auch ihr eigener Kirchensteuerbeitrag in den vergangenen Jahren erheblich erhöht hat. Sie zahlen immer mehr, und die Kirche zieht sich immer weiter von ihnen zurück. Das verdirbt die Stimmung.

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Kirchensteuereinnahmen steigen und steigen und steigen …

Vor Jahren wurde ein Rückgang der Kirchensteuereinnahmen prognostiziert. Grundlage war die einfache Formel, nach der ein Rückgang der Mitgliederzahlen gleichbedeutend mit einem Verlust an Finanzkraft postuliert wurde. Sehr früh wurde darauf hingewiesen, dass mit dieser Formel keine seriöse Prognose über einen längeren Zeitraum möglich ist. Dennoch wurde sie Grundlage für ein rigoroses Spar- und Kürzungsprogramm unserer Landeskirche, und noch immer treibt dieses Gespenst seinen Spuk in Presbyterien und auf Synoden. Nun wurden die neuen Zahlen für 2018 und 2019 veröffentlicht. Der Trend zeigt weiter nach oben. 

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Sachsen: „Zurück auf Los“ fordert Stopp der Regionalisierung Runder Tisch soll Dialog zwischen Kirchenleitung und Gemeinden initiieren

„Eine wichtige Erkenntnis der Reformation ist also, daß die Kirche die Gemeinde derer ist, die sich tatsächlich gemeinsam versammeln, um Gottesdienst und Sakramente zu feiern. An diese geistliche Größe, die an sich keine besondere Organisationsform verlangt, knüpfen die evangelischen Kirchen von jeher ihre juristische Struktur an. Die evangelische Kirche baut sich von unten auf. In der spezifisch deutschen Form der Landeskirche ist die Gemeinde dann eine „Körperschaft des öffentlichen Rechts“. Daß die Ortsgemeinde selbständig ist und ihre organisatorischen Angelegenheiten selbst regelt, ist tief im Erbgut evangelischer Christen verankert. Deshalb – und weil es aus der Logik der Gemeindearbeit nicht erklärt werden kann – trifft die Regionalisierung auf Ablehnung und Widerstand. Vorgaben werden nicht umgesetzt, weil man sie einsieht, sondern weil man sich fügt.“ Artikel lesen

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„Die mündige Gemeinde“ – neue Ausgabe online!

Mit dem 1. Advent erscheint – nach längerer Unterbrechung – eine neue Ausgabe der Zeitschrift „Die mündige Gemeinde“. Aus dem Inhalt: Dr. Gisela Kittel wirft im Leitartikel (S. 3) ausgehend von den Reformbestrebungen in der Lippischen Landeskirche die grundsätzliche Frage auf, in welche Richtung sich die evangelische Kirche in Zukunft entwickeln sollte. Artikel lesen

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Westfalen: zusätzlich 3, 5 Mio für NKF Auch in Westfalen wird die Einführung des neuen Finanzmanagementsystems teurer.

Die Umstellung auf die doppische Buchführung und Einführung des NKF wird auch in Westfalen teurer. Aufgrund der Erfahrungen, die man in der Pilotphase bisher gemacht hat, ist man zu dem Schluss gekommen, dass die „Kreiskirchenämter in der Umstellungsphase noch besser unterstützt werden“ müsssen. Artikel lesen

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