Mitgliederversammlung wählt Vorstand

Die Mitgliederversammlung hat am 28. Oktober in Eichelhardt den Vorstand neu gewählt. Als Kandidaten stellten sich alle Vorstandsmitglieder in ihrer bisherigen Funktion zur Verfügung. Alle Kandidaten wurden einstimmig gewählt und nahmen die Wahl mit Dank an.

Darüber hinaus hat die Mitgliederversammlung die Jahresbeiträge festgesetzt. Sie belaufen sich wie bisher auf mindestens 12,00 € / Jahr für natürliche und mindestens 24,00 € / Jahr für juristische Personen.

Die Absage der Kirchenleitung an regelmäßigem Austausch wurde von den Anwesenden mit Bedauern zur Kenntnis genommen. Jedoch soll weiterhin der Dialog gesucht und bei Bedarf an die Kirchenleitung herangetreten werden. Dass es daran keinen Mangel geben wird, haben die Berichte aus den einzelnen Gemeinden und Kirchenkreisen deutlich gemacht. Insbesondere der Raffelhüschenbericht über die Lage der Kirchen im Jahr 2060 ist sehr kritisch zu hinterfragen. Der Vorstand wird sich in Kürze ausführlicher damit auseinandersetzen, sobald die EKD-Synode getagt hat.

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Kein Dialog mit Kirchenleitung

Im Januar diesen Jahres trafen sich Vertreter*innen der Kirchenleitung mit KirchenBunt-Vorstandsmitgliedern in Düsseldorf zu einem informellen Austausch. Ein Ergebnis des Gesprächs war die Überlegung, einen mehr oder weniger regelmäßigen Dialog zwischen beiden Instanzen zu initiieren, da von beiden Seiten die Diskussion als durchaus konstruktiv gewertet wurde. Von unserer Seite wurde mehrere Male die Bereitschaft signalisiert, ein solches Forum zu etablieren.

Nun hat uns die Kirchenleitung in einem Schreiben von Präses Rekowsi mitgeteilt, dass sie einen Dialog für unnötig hält. Man kam zu der Einschätzung, dass die angesprochenen Fragen und Positionen regelmäßig sowohl in synodalen Beratungsprozessen auf landeskirchlicher Ebene als auch in der Begegnung mit anderen Leitungsorganen wie z.B. Presbyterien und Kreissynodalvorstände thematisiert würden. „Insofern besteht das Interesse der Kirchenleitung nicht daran, regelmäßige Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern von KirchenBunt zu verabreden.“

Wir bedauern diese Entscheidung ausdrücklich und werten sie als verpasste Chance, sich einer sicher kontroversen, aber doch letztendlich unserer Kirche förderlichen Auseinandersetzung über problematische Entwicklungen zu stellen.

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Mitgliederversammlung am 28. Oktober

Am 28. Oktober lädt der Vorstand turnusgemäß zur nächsten Mitgliederversammlung nach Eichelhardt bei Altenkirchen ein. Die Einladungen an die Mitglieder werden in Kürze fristgerecht versendet. Zuvor trifft sich der Vorstand, um über die weitere Strategie des Vereins zu beraten. Insbesondere die Absage der Kirchenleitung, in einen Dialog mit KirchenBunt zu treten, wird dabei Thema sein.

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Gespräche am Marktrand

Die drei Gemeindebünde aus Bayern, Berlin-Brandenburg schlesische Oberlausitz und dem Rheinland teilten sich beim diesjährigen Kirchentag in Dortmund gemeinsam ein Stand auf dem Markt der Möglichkeiten, um für ihren basisorientierten Kurs zu werben. Leider war der Standort nicht gerade günstig (am Rande nahe eines Notausgangs) und die georderten Tische und Stühle warn auch nicht da, so dass wir kurzfristig für Ersatz sorgen mussten.

Dennoch hat sich das Engagement gelohnt, wurden doch im Laufe der drei Tage etliche interessante Gespräche geführt, um auf die teilweise prekäre Situation in den Gemeinden hinzuweisen und für eine Stärkung der Parochie zu werben. Bis auf wenige Ausnahmen stieß man generell auf breite Zustimmung. Gerade Mitglieder von Gemeindeleitungsgremien pflichteten uns bei. Allerdings wurde auch deutlich, dass viele innerlich schon aufgegeben haben und die Ressourcenumverteilungen hinnehmen.

Gemeinsam für die Kirche vor Ort eintreten: Vertreter der Gemeindebünde aus Bayern, Berlin und dem Rheinland auf dem Kirchentag in Dortmund.

Jedenfalls wurde von den drei anwesenden Gemiendebünden schon der nächste ökumenische Kirchentag in Frankfurt ins Auge gefasst. Auch dort wollen wir wieder gemeinsam für unsere Anliegen werben. Wir freuen uns darauf.

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Kirchentag in Dortmund – wir sind dabei!

Gemeinsam mit den Gemeindebünden Berlin-Brandenburg und Bayern wird auch KirchenBunt im Rheinland auf dem diesjährigen Kirchentag präsent sein. Unser Stand auf dem Markt der Möglichkeiten befindet sich in Halle 7, Südost unter der Chiffre L17. Wir freuen uns auf viele nette Menschen, interessante Begegnungen und bereichernde Gespräche. Besuchen Sie uns!

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Trauer um Johannes Taig

Wie wir soeben erfahren haben, ist Pfarrer Johannes Taig im Alter von 60 Jahren plötzlich verstorben. Wir trauen um einen Wegbegleiter und Bruder im Geiste, der maßgeblich beim Gemeindebund Bayern engagiert mitgewirkt hat.

Wir wünschen seinen Angehörigen Trost und Kraft und unserem Bruder Johannes, dass er auch jetzt in guten Händen ist.

Der Vorstand.

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Unabwendbar? Lokalzeit des WDR berichtet über Kirchenschließung in Düsseldorf

In einem Beitrag des TV-Magazins „Lokalzeit“ des Westdeutschen Rundfunks vom 12. Februar 2019 geht es um Schließung mehrerer kirchlicher Gebäude in Düsseldorf, u.a. der Buderkirche in Bilk. Die Veränderungen sind laut Stellungnahme des Superintendenten Fucks Folgen eines Synodenbeschlusses und seiner Meinung nach unabwendbar. Derweil regt sich an der Basis Widerstand.

Der Bericht beginnt bei Minute 13.05 und ist bis zum 19. Februar abrufbar.

https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit-duesseldorf/video-lokalzeit-aus-duesseldorf-2212.html

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EKiR: KirchenBunt trifft Kirchenleitung

Auf Einladung des Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Manfred Rekowski, trafen sich Mitglieder des KirchenBunt-Vorstandes und der Kirchenleitung am 29. Januar im Landeskirchenamt in Düsseldorf, um sich über die Situation unserer Kirche auszutauschen. In einer angenehm konstruktiven und an der Sache orientierten Atmosphäre wurde dabei von beiden Seiten die jeweilige Sicht auf die Reformprozesse der vergangenen Jahre und ihre Auswirkungen artikuliert und diskutiert. Dabei ist deutlich geworden, dass es auch Gemeinsamkeiten in der Beurteilung der gegenwärtigen kirchenpolitischen Situation gibt. KirchenBunt ist an einem weiteren Diskurs interessiert. Die Kirchenleitung wird in ihrer nächsten Sitzung über die Ergebnisse des Gesprächs und eine mögliche Fortsetzung beraten.

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Politik mit Prognosen

Schöne Bescherung: Erneut Allzeithoch bei Kirchensteuereinnahmen!

„Geld ist … nicht nur ein Mittel, um den Verkündigungsauftrag zu erfüllen. Die Art, wie die Kirche mit ihrem Geld umgeht, ist selbst ein Teil glaubwürdiger Verkündigung. Wort und Tat müssen im Einklang miteinander stehen. Hier hat sich die Parallelität von christlicher Botschaft und kirchlichem Handeln zu bewähren. Es geht um die Glaubwürdigkeit der Kirche nicht nur nach innen, sondern insbesondere auch im öffentlichen Raum.“ (Aus dem Bericht der Höppner-Kommission an die Landessynode 2013)

Ein Beispiel unter Vielen zu Anfang: in einem ländlichen Kirchenkreis haben 3 Kirchengemeinden fusioniert. Die Familie Müller lebt in einem Dorf mit 800 Einwohnern und eigener Kirche. Bis vor kurzem gab es auch ein Gemeindehaus, in das der Sohn Max zum Konfirmandenunterricht ging. Doch das Gemeindehaus wurde verkauft. Jetzt muss Max zum Unterricht in die 10 km entfernte Kreisstadt. Seine Oma ging gerne zur Frauenhilfe. Sie ist gehbehindert und auf einen Rollator angewiesen. Auch die Frauenhilfen wurden zusammengelegt und treffen sich nun im großen Gemeindehaus der Stadt. Oma Müller kann kaum mehr teilnehmen. Bei ihr sind schon Tränen geflossen. Die Zentralisierung der Frauenhilfe empfindet die Familie als lieblos. Die Eltern Müller sind drauf und dran, ihren Sohn Max vom Konfirmandenunterricht abzumelden, zumal sie vor einigen Tagen in ihrer Zeitung gelesen haben, dass die Kirchensteuereinnahmen erneut gestiegen sind. Und sie sehen an ihrer Gehaltsabrechnung, dass sich auch ihr eigener Kirchensteuerbeitrag in den vergangenen Jahren erheblich erhöht hat. Sie zahlen immer mehr, und die Kirche zieht sich immer weiter von ihnen zurück. Das verdirbt die Stimmung.

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Kirchensteuereinnahmen steigen und steigen und steigen …

Vor Jahren wurde ein Rückgang der Kirchensteuereinnahmen prognostiziert. Grundlage war die einfache Formel, nach der ein Rückgang der Mitgliederzahlen gleichbedeutend mit einem Verlust an Finanzkraft postuliert wurde. Sehr früh wurde darauf hingewiesen, dass mit dieser Formel keine seriöse Prognose über einen längeren Zeitraum möglich ist. Dennoch wurde sie Grundlage für ein rigoroses Spar- und Kürzungsprogramm unserer Landeskirche, und noch immer treibt dieses Gespenst seinen Spuk in Presbyterien und auf Synoden. Nun wurden die neuen Zahlen für 2018 und 2019 veröffentlicht. Der Trend zeigt weiter nach oben. 

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