Wormser Wort: Der Ratsvorsitzende der EKD antwortet Die Petition “Wormser Wort” wurde mittlerweile von 1100 Personen unterzeichnet. Auf die Zusendung des Inhalts und des Ergebnisses reagiert nun der Ratsvorsitzende.

Das Wormser Wort wurde an den Ratsvorsitzenden der EKD, Heinrich Bedford-Strohm, übergeben. Durch seinen persönlichen Referente, Johannes Goldenstein. In seinem Schreiben heißt es u.a.: „In der Petition »Wormser Wort« wird engagiert gerungen um die Frage nach zukünftigen Ausrichtungen und Gestaltungen der evangelischen Kirche. Mitglieder unserer Kirche haben Zeit und Kraft investiert, um das gemeinsame Nachdenken mit einem neuen Impuls zu versehen. Dieses Engagement begrüßen wir und sehen uns mit den Unterstützerinnen und Unterstützern der Petition verbunden in der gemeinsamen Aufgabe, kirchliches Leben in der Gegenwart und für die Zukunft zu gestalten.“

Den gesamten Wortlaut mit vier „Korrekturen“ und eine erste Reaktion ist auf den Seiten des Vereins „Wort-Meldungen“ zu lesen. Dort wird auch zu weiteren Kommentaren eingeladen. Übrigens: Die Petition darf weiterhin unterzeichnet werden.

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2 Beiträge
  1. Beton, zartviolett angestrichen. Das war eigentlich zu erwarten, obwohl ich Optimist bin. Also: Kein Grund, unsere Bemühungen einzustellen. Machen wir weiter. Carmen Splitt hat Recht. Merkwürdiger Weise wird wohl eine Wahrheit um so glaubhafter, je mehr Menschen sie für glaubhaft befinden. Ich hätte gedacht, dass das Womser Wort dem Ratsvorsitzenden als Klasse, und nicht erst als Masse einleuchtet.

  2. Die „Antwort“ des Ratsvorsitzenden zeigt leider das übliche Vorgehensmuster. Zuerst eine vermeintliche Anerkennung der Bemühungen. Dann die Betonung, wie wichtig das Anliegen genommen wird. Es folgt ein mehr als oberflächliches eingehen auf die Kritik. Dann die Abwiegelung der Kritik. Dass in Frage stellen der Kompetenz der Kritiker. Nicht zu vergessen, die allzeit beliebte Methode, gar nicht verstehen zu können, weshalb überhaupt Kritik erfolgt. Zusammenfassung: Diese ganze „Antwort“ hat nur ein Ziel: Es soll Ruhe einkehren und die Kritik keine weiteren Kreise ziehen. In harmloser Abwandlung eines bekannten Facebook-Slogans: „Kann man so machen, kommt aber schlecht an!“

    Ich habe auf „Wort-Meldungen“ die Initiatorinnen und Initiatoren der Petition „Wormser Wort“ gebeten, die Petition um die aktuelle Entwicklung (Übergabe der Unterschriften, sowie die bisherige, als dürftig zu bezeichnende Reaktion) zu ergänzen und fortzuführen. Es ist wohl offensichtlich, dass die Meinung von über 1.000 unterzeichnenden Christen die EKD nicht veranlasst, sich ernsthaft mit der vorgebrachten Kritik auseinanderzusetzen. Vielleicht wird das bei 10.000 Unterschriften der Fall sein. Oder bei 100.000 Unterschriften. Wer weiß. Früher oder später wird man zur Kenntnis nehmen müssen, dass weder Kritiker/Innen, noch Kritik, auf Dauer ignoriert werden können. Der öffentliche Druck scheint zurzeit schlicht und ergreifend dafür noch nicht groß genug zu sein. Also heißt es am Ball zu bleiben und dies zu ändern.

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