„Verwaltung wächst, Seelsorge schrumpft“ Der Vorsitzende des Evangelischen Pfarrvereins im Rheinland lobt die Arbeit unseres Vereins.

Laut einem Bericht des Nachrichtenmagazin „idea-Spektrum“ kritisiert der Vorsitzende des Evangelischen Pfarrverein im Rheinland (epir) die derzeitige Landeskirchenpolitik. „In den Kirchenkreisen der Evangelischen Kirche im Rheinland wird es bald mehr Mitarbeiter in der Verwaltung geben als in der Verkündigung und in der Seelsorge.“, zitiert das Blatt Friedhelm Maurer in seiner Ausgabe Nr. 46.

In seinem Bericht wurde außerdem die Arbeit unseres Vereins gelobt: „Er wolle die Gemeinden stärken und wende sich gegen eine »blinde Gefolgschaft« bei Umsetzungsbeschlüssen der oberen Leitungsgremien. Maurer fragte: »Warum stehen Presbyter und Pfarrer nicht endlich gemeinsam auf, um die Wertigkeiten in unserer Kirche wieder vom Kopf auf die Füße zu stellen?«“


Quelle: Printausgabe idea Spektrum Nr. 46 vom 11. November 2015, S. 39.

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Ein Beitrag
  1. Da spricht mir Herr Maurer aus der Seele! Und er hat doppelt Recht: Der zentrale Verwaltungsmoloch wird bei den Kirchenkreisen und ihrer, wie auch immer bezeichneten gemeinsamen Verwaltung zu finden sein. Bei den Gemeinden, so sie’s denn überleben, wird es sich nicht mehr lohnen, über Verwaltung zu sprechen. und damit wird den Gemeinden eine der wesentlichen Grundlagen entzogen, die die Gemeinde am Leben erhält! Gewollt??? Aber, liebe höhere Ebenen: Wer an eines Anderen Ast sägt, sollte sich gelegentlich umsehen! Und das gilt auch für unsere Landeskirchen.

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