Verächter der Ortsgemeinde machen unbeirrt weiter "Gemeinde im Aufwind" kritisiert in ihrem Rundbrief die Zwangsregionalisierung im Kirchenkreis Schleswig-Flensburg

Unter dem Betreff „Skandalöse Täuschung der Öffentlichkeit – KMU-Schock für die Verächter der Ortsgemeinde“ kritisiert der Gemeindebund in der Nordkirche die bevorstehende Zwangsregionalisierung im Kirchenkreis Schleswig-Flensburg auf der nächsten Synode am 15. April. „Die bisherigen kirchlichen »Handlungsräume« sollen per KK-Satzung in kirchenrechtlich verbindliche »Kirchenregionen« umgewandelt werden; für die Zukunft geplant ist die »Zuordnung von Pfarrstellen nach Kirchenregionen«. Damit schreitet die „Entmachtung der Ortsgemeinde“ weiter voran.

Diese Entwicklung sei umso bedenklicher, da die letzte Kirchenmitgliedschaftuntersuchung ergeben habe,

daß die Verbundenheit unserer Kirchenmitglieder fast ausschließlich (!!) durch die (möglichst überschaubaren, in persönlicher Begegnung erfahrbaren) Ortsgemeinden und ihre Pastor(inn)en zustandekommt.

Ein entscheidender Teil dieser Untersuchung ist übrigens (absichtlich?!) mehr als zwei Jahre lang zurückgehalten und erst jetzt, im Dezember 2015, veröffentlicht worden. Ein SKANDAL ersten Ranges!

Hingewiesen wird sodann noch einmal auf die Untersuchung von Herbert Dieckmann (wir berichteten), der eine tendenziöse Ausrichtung der KMU V nachgewiesen hat.

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