Unüberschaubar und menschenfern Pfarrerinnen und Pfarrer kritisieren Strukturreformen

„Gut 60 Theologinnen und Theologen, von der Küste bis zum Alpenrand, tauschen ihre Erfahrungen aus und schildern ihre Gefühlslage. Die ist – wenig überraschend – überall recht ähnlich: Meist handele es sich bei den Strukturreformen um unüberschaubare Prozesse, von außen verordnet. Manche Gemeinde würde regelrecht vernichtet, die Kirche entferne sich von den Menschen. So der vorherrschende Tenor in Worms.“

Fusionen seien keineswegs das Allheilmittel auf dem Weg in die Zukunft. „Ihr Sinn hat sich mir bis heute nicht erschlossen“, bekennt Fritz Delp aus Worms. „Wir laufen da einfach einer gesellschaftlichen Entwicklung hinterher.“ Ein Hauptargument fürs Zusammenlegen, den Einspareffekt, stellen die Pfarrer ohnehin in Frage. „Das ist eine Milchmädchenrechnung“, sagt Werner Böck aus Frankfurt. „Fusionen sparen nichts.“

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