Schluss mit dem zentralen Bewerbungsverfahren in der EKiR! Die Synode des KK Oberhausen beantragt die Beendigung des umstrittenen Auswahlverfahrens.

„Die Kreissynode Oberhausen beantragt: Die Landessynode möge beschließen, dass das zentrale Bewerbungsverfahren für den pfarramtlichen Dienst vollständig beendet wird.“

Zur Begründung:

Die Bewerberinnen und Bewerber für das Pfarramt haben sich durch zwei bestandene theologische Examina und die praktische Vikariatserfahrung mit entsprechender Empfehlung der Mentorinnen und Mentoren hinreichend qualifiziert.

Für zusätzliche Auswahlkriterien besteht keine Notwendigkeit.

Außerdem sind viele Pfarrerinnen und Pfarrer seit Jahren im Beruf, die sich einem solchen Auswahlverfahren nicht unterziehen mussten und deren guter Dienst nicht angezweifelt wird.

Wir sind überzeugt, dass das zentrale Bewerbungsverfahren sich mit einem verantwortlichen theologischen Umgang nicht vereinbaren lässt. Es hat auch bei vielen derjenigen, die es bestanden haben, zu persönlichen Verletzungen geführt.

Der Widersinn dieses Verfahrens wird auch dadurch deutlich, dass in der Rheinischen Landeskirche abgelehnte Bewerberinnen und Bewerber in anderen Landeskirchen gerne übernommen werden.

 

Download PDF

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.