Rommerskirchen: Hoffnung auf Freiräume? Präses Manfred Rekowski besuchte das "gallische Dorf" und nahm an der Presbyteriumssitzung teil

„2017 soll auch die evangelische Gemeinde ihr Büro am Grünweg 9 in Eckum aufgeben. So sieht es die von der Evangelischen Kirche im Rheinland beschlossene Strukturreform vor. Ob sich daran noch etwas ändern lässt, ist auch nach dem Besuch von Manfred Rekowski, Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, eher zweifelhaft.“

„Es war viel von Solidarität und Kompromissbereitschaft die Rede. Wie dies konkret aussehen wird, muss sich noch zeigen“, machte Pfarrer Thomas Spitzer deutlich, dass es noch viel Gesprächsbedarf gibt – insbesondere auf der Ebene des Kirchenkreises.

Nahmen sich die Reaktionen nach dem „Gipfelgespräch“ eher diplomatisch-verhalten aus, klang Manfred Rekowski in seiner Ansprache vor der Gemeinde durchaus verheißungsvoller. Dass bei der in den vergangenen Jahren vorherrschenden Konzentration auf Organisationsfragen „des Gutes zuviel gemacht“ worden sei, räumte der Landespräses ein. Skeptisch zeigte sich Rekowski gegenüber „Einheitslösungen“ in einer „bunten Kirche“ wie der im Rheinland. Beschlüsse und gesetzliche Regelungen seien natürlich nötig, bei einem gemeinsamen Grundverständnis der Ziele befürwortet er jedoch auch „lokale Gestaltungsmöglichkeiten“.

Das Kernproblem bleibt auch nach dem jetzigen Gespräch: Das Kirchengesetz zur Verwaltungsreform ist nun mal in Kraft.


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