Rommerskirchen: 1000 Unterschriften gegen Zwangszentralisierung Auch Katholiken und Konfessionslose unterschreiben die Petition

Die Protestanten am Gillbach lehnen die Verwaltungsstrukturreform der Evangelischen Kirche im Rheinland ab. Eine vom Presbyterium der evangelischen Gemeinde einstimmig verabschiedete Petition ist die Grundlage für eine Unterschriftensammlung, die über das Oster-Wochenende fortgesetzt wurde. „Wir haben schon fast 1000 Unterschriften zusammen“, sagt Pfarrer Thomas Spitzer erfreut. Einstweilen soll die Aktion fortgesetzt werden. Im Sommer wollen Mitglieder der evangelischen Kirche die Unterschriften am Sitz der Evangelischen Kirche im Rheinland in Düsseldorf übergeben. Wann und in welcher Form dies geschehen soll, ist nach den Worten von Gemeindesekretärin Christine Schmitz noch offen.

Die rheinische Kirche hat im Rahmen eines rigiden Sparkurses unter anderem beschlossen, dass es bis 2017 im Kirchenkreis Mönchengladbach/Neuss nur noch ein einziges Verwaltungsamt geben soll. Das evangelische Gemeindebüro am Grünweg wäre damit Geschichte. „Mit diesem Prozess entfernt sich unsere Kirche von den Menschen und damit von ihrer Grundlage“, heißt es in der Petition, die von einer „Zwangszentralisierung“ spricht. Die Selbständigkeit der Kirchengemeinde werde geschwächt, fürchten die Verfasser und deren Unterstützer. Sie halten das Gemeindebüro für „unverzichtbar“. Im Gesetz, das die Verwaltungsstrukturreform regelt, fehlt es ihnen zufolge an der Möglichkeit, Ausnahmen für gut funktionierende Kirchengemeinden zuzulassen.

Bemerkenswert: Allein in Rommerskirchen besitzt KirchenBunt inzwischen fast 50 Mitglieder!

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