Rektorat der KiHo Wuppertal kritisiert Kirchenleitung Stellungnahme des Rektorats der Kirchlichen Hochschule Wuppertal/Bethel – Hochschule für Kirche und Diakonie – (KiHo) zu den aktuell diskutierten Sparvorschlägen der Evangelischen Kirche im Rheinland.

„Als Rektor, der Erfahrungen des Betheler Hochschulstandortes im Hintergrund hat, gewinne ich den Eindruck, dass die rheinische Kirchenleitung die erst vor acht Jahren gebildete neue Hochschule ohne Rücksicht auf die seitherige Entwicklung zur Diskussion stellt. Ohne Vorabstimmung mit den anderen Finanziers wird sie zum Gegenstand einer breiten Spardebatte gemacht, als handele es sich weiterhin um die in eigener Regie geführte frühere Wuppertaler Hochschule. Dieses Vorgehen ist umso verwunderlicher, als sich seit Aushandlung des Vertrages über die Hochschulträgerschaft weder bundesweit noch in Nord- rhein-Westfalen (NRW) die allgemeinen hochschulpolitischen Rahmenbedingungen verändert haben.“

„Angesichts einer geringer werdenden Akzeptanz staatlicher theologischer Fakultäten muss sich die EKiR überlegen, ob sie wirklich das Signal setzen will, dass auf eine kirchliche Fakultät in NRW und in der nörd- lichen Hälfte der Bundesrepublik verzichtet werden könne, nachdem erst vor acht Jahren die Zahl der Kirchlichen Hochschulen bundesweit von drei auf zwei vermindert wurde.“

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Dazu passt die Nachricht, dass auch die Präses der Evangelischen Kirche von Württemberg auf der diesjährigen Landessynode die Sparvorschläge kritisierte und „das Einsparvolumen für ausgeschlossen“ hält.

→ Nachricht auf jesus.de …

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Ein Beitrag
  1. Neue Besen kehren gut. Der (neue) Präses der EKiR hat es eindeutig formuliert: „Wir werden in Zukunft mit leichtem Gepäck unterwegs sein“. Also muss Ballast abgeworfen werden.

    Und da die Verantwortlichen in der EKiR nicht bereit oder nicht in der Lage sind, dem Spardiktat der Ökonomen etwas entgegen zu setzen, muss gespart werden. Koste es was es wolle.

    Was ich auch noch nicht wusste: Es gibt ein Oberrechnungsamt bei der EKD. Der Leiter des „ORA“ hat seinen beruflichen Weg 2,5 Jahre als Assessor in einer Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft begonnen. Na denn ……

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