Pädagogische Akademie wehrt sich gegen Sparmaßnahmen Offener Brief des Vorstands der GEE fordert Aussetzung der Beschlussvorlage

„Der Beschlussvorschlag der Kirchenleitung im Rahmen der Aufgabenkritik für die Synode der Evangelischen Kirche im Rheinland im Januar 2014 sieht vor, dass der Zuschuss zur Kirchlichen Lehrerfortbildung, die durch die GEE im Auftrag der Evangelischen Kirche im Rheinland und im Rahmen ihrer Pädagogischen Akademie angeboten wird, mit Ende des Jahres 2015 eingestellt werden soll. Mit diesem Beschluss, würde er von der Synode so verabschiedet, müsste eine Arbeit beendet werden, die im Auftrag der Landeskirche über viele Jahre evangelische Lehrkräfte in ihrem Beruf qualifiziert und als Personen begleitet hat. Lehrerinnen und Lehrer, die ihren pädagogischen Beruf bewusst als evangelische Christen verstanden haben, könnten in diesem Umfang und Rahmen nicht mehr fortgebildet und begleitet werden.“

„Innerhalb eines Netzwerkes von kirchlichen Anbietern der Lehrerfortbildung und in Kooperation mit zahlreichen anderen Institutionen sowie durch kompetente ehrenamtliche Beratung und Leitung hat sich die Pädagogische Akademie der GEE in den letzten Jahren zu einem anerkannten kirchlichen Fortbildungsinstitut entwickelt. Die von ihr ausgehenden Impulse waren u.a. Anlass, in einer landeskirchlichen Projektgruppe über die Qualitätsentwicklung der kirchlichen Lehrerfortbildung insgesamt nachzudenken. Leider haben alle diese Entwicklungen und Bemühungen nicht dazu geführt, die Fortbildungsarbeit der GEE vor weiteren Kürzungsabsichten zu bewahren. Die Konsequenz aus den geplanten Beschlüssen wäre, dass die GEE ihre Fortbildungsarbeit mit Ende des Jahres 2015 einstellen müsste. Dem vorhandenen Personal (2,2 VBE, 4 Personen) müsste voraussichtlich gekündigt werden. Die zusätzlich zu den staatlichen und landeskirchlichen Geldern erwirtschafteten Eigenmittel und Tagungsbeiträge würden der Fortbildungsarbeit verloren gehen.“

→ Offener Brief an die Kirchenleitung der EKiR im Wortlaut …

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