Nordkirche: Für eine Stärkung des Selbstverwaltungsrechtes Zahlreiche Kirchengemeinden wenden sich gegen eine Zwangsverwaltung durch den Kirchenkreis.

„Zehn Kirchengemeinden haben sich im Juni diesen Jahres in einem ‚Offenen Brief‘ an die Kirchenleitung gegen die Zwangsverwaltung von Kirchengemeinden durch die Kirchenkreisverwaltungen, wie sie im Kirchenkreisverwaltungsgesetz (KKV- wG) vorgesehen ist, gewandt. Gefordert wird eine umfassende Diskussion über diesen sogenannten »Abnahmezwang«, und zwar unter direkter Beteiligung der Kirchengemeinderäte. Zugleich wurden alle Kirchengemeinden der Nordkirche angeschrieben und um Unterstützung gebeten. Bis dato haben sich bereits 65 weitere Kirchengemeinden dem Anliegen angeschlossen. Anfang nächsten Jahres soll Bilanz über die Aktion gezogen werden und die kirchliche Öffentlichkeit in geeigneter Weise informiert werden.“

Die Ansprüche an die aufsichtlichen Aufgaben des Kirchenkreises sind gestiegen. Davon aber, dass die Kirchenkreisfusionen und die Zentralisierung der Organisation kirchlichen Lebens zu Einsparungen führen, redet kaum noch jemand. Das Kirchensteueraufkommen ist bei weitem nicht so rückläufig wie damals befürchtet. Vielfach haben Kirchengemeinden angefangen, unabhängig von der Kirchensteuer eigene Einnahmen einzuwerben, die teils auch in Mitarbeiterstellen investiert werden können. Das alles macht deutlich: die Lage muss neu und auch gründlicher untersucht werden.

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