NKF: Silberstreifen am Horizont? KK An der Agger stellt Eröffnungsbilanz 2013 in Aussicht. NKF verursacht Haushaltsdefizit

Von einem „leichten »Silberstreifen am Horizont«“ ist die Rede: Der Kirchenkreis An der Agger wird voraussichtlich Ende Juli die Eröffnungsbilanz 2013 vorlegen können. Trotz aller Schwierigkeiten hält Diplom-Kaufmann und Steuerberater Holger Mahnke aus dem NKF-Team der Landeskirche daher an der positiven Bewertung des Neuen Kirchlichen Finanzmanagements fest: „Das System hat sich mehr als bewährt in der Privatwirtschaft, in Kommunen und auch in der Kirche“ sagte er auf einer Synodalversammlung in Oberwiehl vor Vertretern der Kirchengemeinden und ihren kreiskirchlichen Einrichtungen.

Verwaltungsamtsleiter Norbert Scholle gab einen Einblick in die Finanzlage des Kirchenkreises. Planerisch belaufen sich die Gesamtaufwendungen im Jahr 2015 auf rund 4,1 Millionen Euro. Über die kreiskirchliche Umlage werden hiervon rund 1,65 Millionen Euro finanziert und über die Einwerbung von Drittmitteln, wie zum Beispiel öffentliche Zuschüsse, Spenden, Kollekten, Bußgelder, rund 1,7 Millionen Euro. Nach Abzug eigener Zinseinnahmen verbleibt ein planerisches Defizit von 550.000 Euro. Dies kann nur durch Rücklagenentnahmen finanziert werden.

Hauptursache für das negative Jahresergebnis seien vor allem höhere Personalkosten, insbesondere durch die Einführung des Neuen Kirchlichen Finanzwesens (NKF), und die in der Vergangenheit knappe Personalausstattung. Da die Jahresrechnungen 2013 und 2014 infolge der Einführung der doppelten Buchführung noch nicht vorliegen, gibt es noch keine belastbaren Zahlen.

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