NKF: Oberkirchenrat der EKD gegenüber Doppik skeptisch Neu gewählter Präsident der Schaumburg-Lippischen Landeskirche steht eher für die Kameralistik

Die Ev.-Luth. Landeskirche Schaumburg-Lippe hat auf ihrer Tagung am 20. Februar den Juristen Christian Frehrking zum neuen Präsidenten gewählt. Bei seiner Vorstellungsrede übte er indirekt Kritik an der Einführung der Doppik in der Kirche: „Frehr­king sag­te, er selbst sei kein »bren­nen­der Ver­fech­ter« von Dop­pik, der dop­pel­ten Haus­halts­führung. Er sei mit Blick auf die Kir­chen­ver­wal­tung eher ein Ver­tre­ter der Ka­me­ra­lis­tik.

Für be­stimmte In­sti­tu­tio­nen sei Dop­pik durch­aus sinn­voll, aber „­die Kir­che zahlt keine Steu­ern und benötigt keine Ab­schrei­bun­gen“. Diese kri­ti­sche Hal­tung stieß bei den Syn­oda­len auf große Zu­stim­mung.


→ Pressemitteilung der Ev.-Luth. Landeskirche Schaumburg-Lippe
→ Artikel im Schaumburger Wochenblatt …

 

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