NKF-EKHN: Umstellung dauert länger und wird teurer Der aktuelle Sachstandsbericht zur Einführung der Doppik offenbart Mängel und Risiken

„Bereits nach wenigen Wochen der Pilotphase zeigten sich vielschichtige Umsetzungsschwierigkeiten mit entsprechenden Verzögerungen, die im Einzelnen auf der Synode im November 2015 erläutert wurden. Um die Einführung erfolgreich zu Ende führen zu können, wurden ab Mitte 2015 weitreichende Gegen- maßnahmen getroffen und das Projekt neu ausgerichtet.“

Trotz einer sorgfältigen Planung und kontinuierlichen Projektsteuerung ist es nicht ausgeschlossen, dass – bedingt durch das Eintreten von unvorhersehbaren Ereignissen – der Projektverlauf gestört wird. Der professionelle Umgang mit Projektrisiken ist deshalb erfolgsentscheidend. Folglich gehört das Risikoma- nagement (Risikoanalyse und Festlegung von Gegenmaßnahmen) zu den essentiellen Aufgaben im Pro- jekt. In Abhängigkeit von der Priorisierung wurden die im Projekt bekannten Risiken mit konkretem Hand- lungsbedarf und gegebenenfalls mit erforderlichen Maßnahmen versehen. Dazu gehört die Festlegung, ob das Risiko zu beseitigen, zu vermeiden, einzugrenzen oder zu akzeptieren ist.

Gegenüber der in der Herbstsynode 2015 dargestellten Umstellungskosten von rd. € 13,5 Mio. ergibt die Neukalkulation einen erhöhten Finanzbedarf von rd. € 5,9 Mio. Hinzu kommt eine mit Sperrvermerk versehene Sicherheitsreserve von € 2,0 Mio. Damit belaufen sich die Gesamtprojektkosten bezogen auf die Gesamtprojektlaufzeit inklusive der gesperrten Sicherheitsreserve auf rd. € 21,4 Mio.

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