Nach dem Jubiläum – weitere Umbaumaßnahmen geplant Die Abschiedsrede des scheidenden Finanzchefs der Evangelischen Kirche von Westfalen, Vizepräsident Klaus Winterhoff, lässt nichts Gutes erahnen.

Seit mehr als 10 Jahren befinden sich die evangelischen Landeskirchen in einem Reformstress. Und schenkt man den Worten des scheidenden Finanzchefs der westfälischen Kirche Glauben, dann geht der Umbau auf Kosten der Kirchengemeinden nach dem Reformationsjubiläum 2017 weiter – oder überhaupt erst richtig los!

Nach dem 500. Jubiläum der Reformation im Jahr 2017 sei in den Landeskirchen und bei der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) ein Kassensturz fällig, sagte das langjährige EKD-Ratsmitglied: „Dann müssen wir schauen, wo wir stehen, und uns wieder auf Prioritäten besinnen.“ Es werde „nicht funktionieren, alles ein bisschen kleiner zu setzen“. Als Grund nannte Winterhoff ein weiteres Absinken der Kirchensteuereinnahmen voraussichtlich um das Jahr 2020, wenn die geburtenstarken Jahrgänge in den Ruhestand gehen.

Winterhoff erwartet „harte Strukturmaßnahmen“, für deren Umsetzung die derzeit hohen Kirchensteuereinnahmen dienen sollen. Dabei hält er an dem Leitgedanken des Impulspapiers „Kirche der Freiheit“ aus dem Jahre 2006 fest und mahnt EKD-weite „Leutturm-Projekte“ an.


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