Kurhessen-Waldeck: Mehreinnahmen für die Pensionskasse Kapitalaufstockung wird fortgesetzt. Mehreinnahmen kompensieren rückläufige Zinserträge

„Der Vizepräsident der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck hat am Dienstagvormittag auf der Herbsttagung der Landessynode seinen Finanzbericht vorgelegt. Darin dankte Knöppel ausdrücklich allen Gemeindemitgliedern für die Entrichtung der Kirchensteuer und ihre damit verbundene Treue zu ihrer Landeskirche: «Die Kirchensteuereinnahmen verschaffen unserer Landeskirche die finanzielle Grundlage für die Erfüllung unseres Auftrags», sagte der Vizepräsident vor den Synodalen.“

„Zur Verwendung künftiger Kirchensteuermehreinnahmen formulierte Dr. Knöppel eine Zielvorgabe: «Auch zukünftige Kirchensteuermehreinnahmen sollten zur Absicherung der direkten und indirekten Versorgungsaufwendungen eingesetzt werden. … Künftige Generationen sollten nicht mit den Kosten der Vergangenheit belastet werden. Das ist ein ambitioniertes Ziel, jedoch finanziell durchaus erreichbar; das möchte ich als generationengerecht bezeichnen.»“

„Zusammenfassend stellte der Vizepräsident fest, dass auch die Landeskirche genauso wie die anderen Kirchen trotz sinkender Mitgliederzahlen derzeit noch Kirchensteuermehreinnahmen habe, bedingt durch Einkommenszuwächse und Steuerprogression. (…) Gleichzeitig sei durch die Kapitalmarktkrise ein dramatischer Einbruch bei den Zinserträgen zu verzeichnen. Diese Negativentwicklung setze unmittelbar den kirchlichen Haushalten zu, betreffe aber auch die kirchlichen Versorgungskassen VERKA und ERK. Daher würden die derzeitigen Steuermehreinnahmen der Landeskirche letztendlich helfen, die Mindereinnahmen bei den Zinsen zu kompensieren.“

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Anmerkung: Seit dem im Jahre 2006 initiierten „Erweiterten Solidarpakt“ sind Landeskirchen durch Vorgaben der EKD verpflichtet, kapitalgedeckte Rücklagen für die Pensionskassen in einer bestimmten Höhe zu bilden.

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