Kirchensteuerüberschuss: Dekanat fordert Ausschüttung an die Gemeinden Diskrepanz zwischen Finanzierungslücken in den Gemeinden und Einnahmeüberschuss bei den Kirchensteuern

„Seit mehreren Jahren klagen die Vertreter/innen der meisten Kirchengemeinden unseres Dekanates über ihre schwierige finanzielle Situation. Die landeskirchlichen Zuweisungen von Kirchensteuermitteln über den innerkirchlichen Finanzausgleich reichen nicht aus, um die Grundkosten des kirchengemeindlichen Haushaltes zu decken. Die Gestaltungsspielräume der Pfarrämter werden kleiner.“

Gleichzeitig lesen wir im offiziellen Jahresbericht der ELKB, dass das Jahr 2015 mit einem Überschuss von fast 13 Millionen Euro abschließt (12.942.069,- €, siehe Jahresbericht 2015/2016, S. 65). Für den Haushalt 2016 wurde ebenfalls ein Überschuss eingeplant, und zwar in Höhe von 15,7 Mio. Euro (890, 5 Mio. laufende Erträge – 874, 8 Mio. laufende Aufwendungen, siehe S. 68 und S. 71 im Jahresbericht). Auch in den Vorjahren wurde jeweils ein Überschuss erwirtschaftet.

Mehr als 82 % der Einnahmen sind laut dem o. g. Jahresbericht Kirchensteuern. Diese werden von Menschen bezahlt, die zu einer Ortsgemeinde gehören. Wir sind der Meinung, dass deshalb der erwirtschaftete Überschuss zum größten Teil auch in den Kirchengemeinden ankommen muss. Deshalb hat die Dekanatssynode Rügheim am 15.10.16 eine Eingabe an die Landessynode beschlossen mit der konkreten Bitte um Sonderzahlungen an die Kirchengemeinden.


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