Kirchensteuereinnahmen in 2014 auf Höchststand Begrich: Kaufkraftbereinigter Verlust von 10%

Über 5 Milliarden Euro nimmt die Evangelische Kirche in Deutschland 2014 an Kirchensteuern ein – das ist ein Zuwachs gegenüber 2013 von 4,8%. Thomas Begrich, Leiter der Finanzabteilung der EKD rechnet die Einnahmen jedoch herunter:

Der Kirchensteuerzuwachs ist hoch erfreulich, hält aber mit dem allgemeinen Steuerzuwachs in keiner Weise Schritt. Nominal sind die Kirchensteuern in den letzten 20 Jahren um 20 Prozent gewachsen, die staatlichen Steuereinnahmen jedoch um gut 50 Prozent. Die Kosten stiegen dagegen um weit mehr als 30 Prozent. Kaufkraftbereinigt haben wir im gleichen Zeitraum einen Rückgang unserer finanziellen Leistungsfähigkeit um mehr als 10 Prozent.

Ob eine solche Berechnung überhaupt angebracht ist, hat Hans-Jürgen Volk in einem früheren Artikel bereits in Frage gestellt. Dennoch wird gegenüber Kirchengemeinden immer noch von sinkenden Kirchensteuereinnahmen gesprochen. Nachvollziehbar finden wir das nicht …

→ http://ekd.de/aktuell/edi_2015_03_10_kirchensteuer.html

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  1. Mit Rechentricks den Kirchensteuereingang klein rechnen. Der Konzern evangelische Kirche treibt immer neue Blüten. Und bei soviel Unvermögen beim Umgang mit dem Konzernvermögen ist das Konzernergebnis natürlich desaströs.

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