KirchenBunt im Rheinland e.V. ist auf dem Weg 37 Gründungsmitglieder überführten am 15. März in Rommerskirchen vorschriftsgemäß die Initiative in einen Verein

Unter reger Teilnahme der Anwesenden und in angenehm unaufgeregter Atmosphäre fand am 15. März 2015 die Gründungsversammlung zur Errichtung des Vereins „KirchenBunt im Rheinland“ in Eckum statt. Das einladende Ambiente der kleinen, aber agilen Kirchengemeinde Rommerskirchen bot dafür den stimmungsvollen Rahmen.

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Nach musikalischer Begrüßung durch den ortsansässigen Gospelchor „Rocking Voices“ hießen Pfarrer Thomas Spitzer und der Superintendent des Kirchenkreises Gladbach-Neuss, Dietrich Denker die gut 50 Gäste willkommen und wünschten der Versammlung viel Erfolg und Gottes Segen. Spitzer wies dabei auf die aktuelle Petition der Kirchengemeinde hin, mit der die Gemeindeglieder gegen die Zentralisierung ihrer Verwaltung Einspruch erheben. Denker äußerte seinen Zwiespalt, den er verspüre, da er als Dorfpfarrer die Situation der kleinen Gemeinden kenne, nun als Superintendent aber auch die Interessen des Kirchenkreises zu vertreten habe. Die Tageslosung aus Röm 15 bot ihm dabei einen Ausweg: „Der Gott der Geduld und des Trostes gebe euch, dass ihr einträchtig gesinnt seid untereinander, Christus Jesus gemäß, damit ihr einmütig mit einem Munde Gott lobt, den Vater unseres Herrn Jesus Christus.“

In diesem Sinne freuten sich die Initiatoren des KirchenBunts sehr über die Grußworte von Friedhelm Maurer, Vorsitzender des Pfarrvereins im Rheinland und Dr. Christian Ottemann, der eigens aus der Nordkirche angereist war und Grüße des Gemeindebundvereins „Gemeinde im Aufwind“ überbrachte. Ebensolche Grüße in mündlicher wie schriftlicher Form lagen vom Gemeindebund Berlin-Brandenburg-schlesiche Oberlausitz und dem Gemeindebund Bayern vor.

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Nachdem Andreas Reinhold, Hans-Jürgen Volk und Hartmut Becks in gebotener Kürze noch einmal die Anliegen und Ziele der Initiative umrissen hatten und dabei auch auf aktuelle Entwicklungen eingegangen wurde, übernahm Dieter Könings als Versammlungsleiter die formale Leitung zur Durchführung der Vereinsgründung. Dabei wurde die Satzung von den Gründungsmitgliedern verabschiedet sowie der Vorstand gewählt. Ihm gehören an: Andreas Reinhold (1. Vorsitzender, Oberhausen), Hans-Jürgen Volk (stellvertretender Vorsitzender, Eichelhardt), Frank Michael Rich (Schriftführer, Duisburg), Volker Schwach (Kassierer, Dormagen), Jürgen Berghaus (Leverkusen), Stephan Sticherling (Düsseldorf) und Dr. Hartmut Becks (Alpen). Als Kassenprüfer wurden Dagmar Gruß (Bonn) und Ulrich Schmitz (Rommerskirchen) bestimmt. Darüber hinaus wurden die Mindest-Mitgliedsbeiträge festgelegt: für natürliche Personen betragen diese 12,00 €, für juristische Personen 24,00 € pro Jahr.

Nachdem die notwendigen bürokratischen Formalitäten nun auf den Weg gebracht sind, wird es darauf ankommen, den Verein auf eine solide und breite Basis zu stellen. Wir laden daher alle Kirchengemeinden, Verbände, Einrichtungen und Werke in der EKiR und all jene, die den  Veränderungsprozessen in unserer Landeskirche und in der EKD kritisch gegenüber stehen zur Mitgliedschaft ein. Je mehr wir sind, desto größer ist die Chance, den eingeschlagenen Kurs korrigieren und für die Stärkung der kirchlichen Arbeit vor Ort und bei den Menschen wirkungsvoll eintreten zu können.

Wer dabei sein möchte, kann sich jetzt schon für eine Mitgliedschaft registrieren. Die von der Gründungsversammlung beschlossene Satzung steht in unserem Download-Bereich zur Einsicht zur Verfügung. Sobald der Verein im Vereinsregister eingetragen ist, erhalten Sie von uns dann postalisch den Mitgliedsantrag zugeschickt.

(Fotos: Ulrich Schmitz)

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