KiHo Wuppertal: Klappert warnt vor finanziellem Rückzug Prof. Dr. em. Berthold Klappert wendet sich mit einem "gutachterlichen Brief" an die Kirchenleitung

„Auf dem Heiligen Berg in Wuppertal geht die Sorge um, dass eine wichtige Einrichtung wie die Kirchliche Hochschule von der Rheinischen Kirche finanziell zusammengekürzt, geschlossen oder in das Theologische Zentrum eingeordnet wird. Prof. Dr. em. Berthold Klappert hat in einem »gutachterlichen Brief« an die Kirchenleitung der Ev. Kirche im Rheinland seine widerständigen Argumente formuliert und begründet.“

Darin heißt es u.a:

Es ist nicht gut, wenn die im Jahre 2003/2004 von der EKiR und der EKvW vertraglich beschlossene und sich inzwischen immer mehr bewährende Fusion der Kirchlichen Hochschulen Wuppertal und Bethel durch die einseitige Ankündigung von Konsolidierungsprozessen in Gestalt massiver finanzieller Kürzungen infrage gestellt wird und die Westfälische Schwesterkirche davon erst durch die Presse informiert worden ist. Verträge müssen eingehalten werden: pacta servanda sunt. Das gilt erst Recht zwischen den eng miteinander verbundenen Partnerkirchen der EKiR und der EKvW. Die Leitung der EKiR hat seinerzeit bei der Zusammenlegung der Kirchlichen Hochschulen Bethel und Wuppertal auf dem „Hauptstandort Wuppertal“ bestanden, woraufhin die ebenfalls traditionsreiche Institution und Ausbildung in Bethel aufgegeben und auf ein diakoniewissenschaftliches Institut reduziert wurde. Im Schreiben der EKvW vom 19.9.2014 an die EKR wird deshalb zu Recht betont, dass „die kirchenpolitischen Gründe für den Erhalt kirchlicher Hochschulen sich nicht verändert haben“. Und besonders wichtig ist der weitere Hinweis: „Angesichts der langfristigen Entwicklung im Verhältnis Staat und Kirche ist ein Rückzug der Kirche aus der Trägerschaft eigener Ausbildungsstätten strategisch nicht zu rechtfertigen“.

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