Inspirierende Innovationen in Kirchlinden Karneval ist vorbei - Satire geht immer ... ein nicht ganz ernst gemeinter Bericht über mögliche Folgen der Reformprozesse in unserer Kirche.

Kirchlinden machte bereits in der Vergangenheit durch die Umsetzung zukunftsweisender und innovativer Ideen auf sich aufmerksam. Ein mutiges Presbyterium zeichnete sich dadurch aus, dass es gemeinsam mit den beiden Pfarrern Detlev Mausbart und Hartmut Hastemich ohne Zögern Reformimpulse aufgriff und segensreich umsetzte. Angeleitet vom EKD-Impulspapier „Kirche der Freiheit“ (KdF) und zwingend notwendigen Umbauprozessen wie der Einführung des „Neuen kirchlichen Finanzwesens“ (NKF) wurde in Kirchlinden eine erstaunliche Kreativität freigesetzt. Mit Leidenschaft entwickelte man die Blaupause einer wahrhaft zukunftsfähigen Kirche, bei der der effiziente Einsatz finanzieller Ressourcen, unorthodoxe Methoden des Fundraising sowie die Implementierung nachhaltiger medialer Aufmerksamkeit im Dienste der Kommunikation des Evangeliums kennzeichnend sind.

Dass die Finanzkraft der Kirche dauerhaft und unabweisbar zurückgeht und sich periodisch immer wieder halbiert fließt seit langem in die strategischen Überlegungen der kirchlindener Verantwortlichen mit ein. So bekam auch das Leitmotiv eine „Kirche mit leichtem Gepäck“ in Kirchlinden eine zielführende und durchaus verheißungsvolle Perspektive. So steht in Kirchlinden eine das Ortsbild prägende spätbarocke Kirche. Nach der ersten halbfertigen NKF-Eröffnungsbilanz war allerdings dem Presbyterium ganz schnell klar, dass die Kirche dauerhaft nicht zu finanzieren ist.

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