Gratifikationen für gute Prediger? Schwaetzer widerspricht Barrenstein: Pfarrer sollten nicht nach Leistung bezahlt werden.

Der „Großkonzern“ Kirche nimmt weiter Formen an. Denn ginge es nach dem ehemaligen McKinsey-Berater und jetzigem Leiter der Führungsakademie der EKD, Peter Barrenstein, würden Pfarrer_innen nach Leistung bezahlt werden. „Erfolgreiche Pfarrer sollten mehr Gehalt bekommen «oder eine reizvolle Aufgabe», sagte der Vorsitzende des Arbeitskreises Evangelischer Unternehmer der «Zeit»-Beilage «Christ und Welt». Pfarrer müssten wissen, wo sie mit ihrer Leistung stehen.“

Dem widerspricht die Synodenpräses der EKD, Irmgard Schwaetzer: „Geistliche brauchten keinen Druck, sondern Ermutigung, um sich neuen Aufgaben zu stellen … Pfarrer seien das Gesicht der Kirche in der Öffentlichkeit, unterstrich Schwaetzer. Zudem äußerte sie Verständnis für Klagen in der Pfarrerschaft über »Reformstress«.“ Den kann Barrenstein nicht erkennen, im Gegenteil: „Nach seiner Beobachtung gibt es auf den unteren kirchlichen Ebenen «ein lähmendes Moment».“

Anm. KirchenBunt: Sollte Barrenstein mit seiner Feststellung richtig liegen, was noch zu beweisen wäre, fragen wir uns natürlich, woran das liegen könnte. Uns würde da schon was einfallen – bekanntlich kommt von oben nicht immer nur alles Gute … 😉

→ Artikel Barrenstein …

→ Artikel Schwaetzer …

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