Gemeinden in der Nordkirche begehren auf Gegen die Pläne des Kirchenkreises Schleswig-Flensburg, diverse Pfarrstellen zu streichen, begehren die Vorstände mehrerer Kirchengemeinden auf – und sammeln Unterschriften.

„Mit großer Sorge blicken die Verantwortlichen der evangelischen Kirchengemeinden Kappeln-Ellenberg, Toestrup, Satrup und Arnis-Rabenkirchen auf die drohenden Veränderungen bei der der Zuweisung von Pastoren. Das Konzept namens „Kirchliche Handlungsräume“ sieht allein in der Propstei Angeln die Streichung von sieben Pfarrstellen vor. Gegen dieses Vorhaben, das wegen der angespannten Finanzlage von der Kirchenleitung angekündigt und realisiert werden soll, erhebt sich in etlichen Kirchspielen seit Jahresfrist Widerspruch und Widerstand. Denn die Kirche müsse doch, sagen die Betroffenen unisono, weiterhin im Dorf bleiben.“

Die Vertreter der vier Kirchengemeinden machen auch Vorschläge, wie die Finanzierung der Pastoren durch Umverteilung der verfügbaren Mittel sichergestellt werden könnte. Zu den alternativen Sparpotenzialen zählen sie unter anderem die Aufgabe des Regionalzentrums als Institution des Kirchenkreises, weil die einzelnen Einrichtungen und Dienste und Werke eigenständig handlungsfähig seien. Außerdem regen die Kritiker eine Verschlankung der Verwaltung durch Nutzung der Synergieeffekte an, „so wie bei der Fusion des Kirchenkreises versprochen wurde“.

Als weitere Möglichkeiten für Einsparungen betrachten sie die Neuplanung der pröpstlichen Stellen bereits vor dem Ende der Dienstzeit der Amtsinhaber sowie die kritische Überprüfung der Notwendigkeit eines Kindertagesstättenwerkes.

Anmerkung von KirchenBunt: Der Anteil der Ortsgemeinden im Kirchenkreis Schleswig-Flensburg am Kirchensteueraufkommen 2016 beträgt 32,56 % – Quelle: kirche2025.de (Kirchensteueranteil Ortsgemeinden 2016.pdf)


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