EKHN: Pilotphase zur Einführung der Doppik wird verlängert Kirchenleitung verlegt den Roll-Out auf 2017

Ursprünglich sollten die Dekanate der Evangelischen Kirche Hessen-Nassau 2016 auf die Doppik umstellen. Erhebliche Probleme mit der Software zwingt nun die Kirchenleitung, die Pilotphase zu verlängern und den Roll-Out, d.h. die flächendeckende Einführung des neuen Buchungssystems auf 2017 zu verschieben. Das berichtet die Evangelische Regionalverwaltung Starkenburg-Ost auf ihrer Website.

Bereits auf der 11. Kirchensynode hatte es massive Kritik seitens der Kirchengemeinden gegeben, die die Doppik testweise eingeführt hatten. Vor allem das Dekanat Bergstraße hatte in verschiedenen Anträgen seine Bedenken und Kritik zum Ausdruck gebracht. Nun scheint auch die Kirchenleitung zu dem Ergebnis gekommen zu sein, dass die MACH-Software, die auch in der Evangelischen Kirche im Rheinland Probleme bereitet, noch weiteren Anpassungsbedarf benötigt, bevor das System landeskirchenweit einsatzfähig ist. Laut der Regionalverwaltung Starkenburg-Ost sollen dazu in Kürze „die Kirchengemeinden, -verbände und Dekanate der EKHN ein persönliches Schreiben von der Kirchenverwaltung“ erhalten.

Bereits im Dezember 2014 hatte auch die Evangelische Kirche von Westfalen in ihrem Newsletter angekündigt, dass die Einführung des NKF wegen ungelöster Probleme mit der MACH 2-Software verschoben werden muss. Inzwischen hat man sich jedoch für die neue Software entschieden. Im aktuellen Newsletter heißt es:

Die Testphase des neuen Programms, an der sich intensiv auch Vertreterinnen und Vertreter der Piloten beteiligten, hat zu dem Ergebnis geführt: „Wir wollen MACH2!“. Eine Vielzahl von Gesprächen und Verhandlungen mit der ECKD GmbH und der MACH AG bezüglich des Infrastrukturkonzepts hat für das Hosting zu anders konfigurierten Servern als zunächst geplant geführt. Neben einer fachlichen Verbesserung bringt diese Entscheidung auch eine Minderung der lfd. Kosten mit sich. Insgesamt werden die Kosten jedoch höher werden als bisher kalkuliert, da u.a. die Zahl der Nutzer höher sein wird, als angenommen.

Das Ergebnis der Testanwendung und der Entwicklung des Infrastrukturkonzepts ist in die PSG eingebracht und ausführlich beraten worden. Die PSG hat eine nochmalige Kontrollschleife veranlasst, in der u.a. noch einmal die Software- und Hostingkosten eines Wettbewerbers zur MACH AG geprüft worden sind. Danach wurde die abschließende Entscheidung für den Programmeinsatz von MACH2 und einem Hosting sowie einer Anwenderbetreuung durch die ECKD GmbH getroffen.

Die Umstellung der Piloten auf das Programm MACH2 kann nun schrittweise ab September 2015 erfolgen und die nächsten Kreiskirchenämter können die Umstellung des Finanzwesens zum 01.01.2017 mit MACH2 vornehmen.

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