EKD: vom Dachverband zur Kirche UEK und VELKD stimmen der Fortentwicklung des Verbindungsmodells zu

„Der Vorsitzende der Vollkonferenz, Kirchenpräsident Christian Schad (Speyer), hob in seiner Einbringung der Beschlussvorlage als Kernaussage hervor: „Die EKD ist als Gemeinschaft ihrer lutherischen, reformierten und unierten Landeskirchen selbst Kirche.“ Innerhalb der EKD sei die UEK weiterhin notwendig als Ort, an dem die unierten und reformierten Traditionen Raum zur Entfaltung haben. „Wir brauchen mehr EKD bei Wahrung der Interessen der Gliedkirchen“, drängte Landesbischof Martin Hein (Kassel) aus Kurhessen-Waldeck und unterstützte so auch die Anliegen der Landeskirchen, die weder zur UEK noch zur VELKD gehören, sondern dort Gastkirchen sind (Württemberg und Oldenburg). Hein forderte nach dem nun Erreichten möglichst schnell weitergehende Schritte, sowohl theologisch als auch in der Arbeitsökonomie.“

Dass diese Entwicklung nicht unumstritten ist, zeigt ein Bericht über die VELKD-Synode der Wochenzeitung „Der Sonntag“. Dort heißt es:

Erklärtes Ziel einer vertieften Verbindung der evangelischen Kirchenbünde ist eine bessere »Themensteuerung« – die Angst vieler Synodaler ist, dass dann die EKD die Macht übernimmt. Deren Stellungnahmen seien oft von Alt-68ern und Soziologen dominiert, kritisiert der Dresdner Synodale Friedrich Vogelbusch. Er rief die VELKD-Synode auf: »Überlassen wir nicht die Debatte den politisch denkenden Vertretern. Bringen wir uns als Lutheraner meinungsstark in die neue EKD ein!« (https://www.sonntag-sachsen.de/als-lutheraner-der-ekd)

→ zur Pressemitteilung der EKD …

Download PDF

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.