„Die christliche Kirche ist die Gemeinde…“ (Barmen III)

Das Impulspapier der EKD und das evangelische Kirchenverständnis.

Das Hauptgewicht meiner Kritik bezieht sich auf eine Reformstrategie, mit der die EKD Zukunftschancen der Kirche dadurch zu sichern versucht, dass sie gesellschaftliche Entwicklungen innerkirchlich kopiert. Wenn die Kirche die Gesellschaft abbildet, säkularisiert sie sich selbst. Wolfgang Huber hat bestritten, dass sich das Impulspapier an gesellschaflichen Prozessen orientiere. Thies Gundlach hat dies ausdrücklich bestätigt: „Die Intentionen des Impulspapiers gingen gerade dahin, die Evangelische Kirche zu einer an den Erfordernissen gesamtgesellschaftlicher Prozesse orientierte einladende und Pluralität abbildende Kirche zu gestalten…“ Das ist geradezu die Definition eines kirchlichen Selbstsäkularisierungprogramms. (…)

Darum sind fast alle der im Impulspapier vorgeschlagenen Lösungswege geeignet, „die Krise des deutschen Protestantismus nicht zu beheben, sondern dramatisch zu vertiefen und den Mitgliederschwund wie auch den Rückgang der Finanzmittel zu beschleunigen.“

→ die komplette Analyse Prof. Dr. Eberhard L. J. Mechels lesen

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