Christ&Welt-Umfrage: Überlastung der Ehrenamtlichen und Reformprozesse machen Probleme Christ&Welt fragte nach, wo den Kirchengemeinden am meisten der Schuh drückt. Nicht repräsentativ, aber deutlicher Fingerzeig.

„Christ&Welt hat sich gefragt: Wo drückt die Gemeinden – abseits der großen Strukturdebatten, in die Kirchenvertreter sich so gerne einmischen – der Schuh? Womit haben die Menschen in den Gemeinden zu kämpfen? Was macht den Gläubigen vor Ort zu schaffen?“

Nach der Sorge um den ehrenamtlichen Nachwuchs und die damit verbundene Überlastung der Ehrenamtlichen bilden die Reformprozesse das größte Problem, mit dem sich die Gemeinden herumschlagen müssen.

Das zweitgrößte Problem der befragten Gemeinden sind die Reformprozesse der Landeskirchen und Bistümer. In Gremien und Ausschüssen wurde in beiden großen Kirchen in den vergangenen Jahren einiges erdacht, was nun von den Gemeinden vor Ort umgesetzt werden soll. Die Maßnahmen unterscheiden sich regional und konfessionell, aufwendig und bürokratisch sind sie überall. Die knappe Zeit der Ehren- und Hauptamtlichen wird zusätzlich beansprucht, noch dazu mit Aufgaben, die sich den Menschen vor Ort oft nicht erschließen. Mal sollen sie Gemeindehäuser vermessen, mal wird eine offene Stelle nicht nachbesetzt, solange die Gemeinde die Reformen nicht umgesetzt hat. Knapp 18 Prozent gaben an, dass die Umsetzung der Reformprozesse aktuell ihre Gemeinde am ehesten herausfordert.


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