Kirche an der Börse

Am 27. Juli hat der Journalist und Theologe Christof Fleischmann zusammen mit KirchenBunt im WDR 5 auf den „erweiterten Solidarpakt“ aufmerksam gemacht, der – an den Synoden vorbei – die Landeskirchen verpflichtet, ihre Pensionskassen finanziell aufzustocken. (Die Sendung kann man nachhören unter: http://www.wdr5.de/sendungen/diesseitsvoneden/finanzplanungderlandeskirchen100.html) Dass dies nicht nur massive Auswirkungen auf die Haushaltspolitik und die finanzielle Ausstattung der Gemeinden und Kirchenkreise hat, sondern die evangelische Kirche auch in ethischer Hinsicht in die Bredouille bringt, weist er nun in einem Feature des RBB nach.

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Dekanat auf Abwegen?!

Der fragwürdige Reformprozess in der Evangelischen Kirche im Rheinland ist kein Einzelfall. Auch in anderen Landeskirchen gärt es, weil sich in den Gemeinden immer mehr der Eindruck festigt, dass über ihre Leitungen hinweg Entscheidungen getroffen werden, die sie nicht mittragen wollen. Jüngstes Beispiel ist die Synode des Evangelischen Dekanats Alsfeld in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau. Das sollte in absehbarer Zeit mit dem benachbarten Dekanat Vogelsberg fusionieren. Doch die Synodalen haben dem nun widersprochen und wollen ihre Interessen nötigenfalls mit einer Klage vor dem Kirchlichen Verfassungs- und Verwaltungsgericht durchsetzen. Artikel lesen

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Moltmann für Stärkung der Autonomie von Gemeinden

Bei einem Studientag der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern beklagte Theologieprofessor Jürgen Moltmann (Tübingen) den Einzug ökonomistischen Denkens in die Kirche. Wer nur danach frage, wie Kirche effizienter gestaltet werden könne, der „entmündigt die aktiven Brüder und Schwestern in den Gemeinden“. Stattdessen müsse die Autonomie der Gemeinden gestärkt werden … Artikel lesen

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