EKHN: Weitere Zentralisierungsmaßnahmen geplant Magazin Alsfeld-evangelisch berichtet im Vorfeld der Synode kritisch über eine weitere Entmündigung der Gemeinden

Die Drucksache Nr. 41/16 hat es in sich. Der „Entwurf eines Kirchengesetzes zur gemeinschaftlichen Beschaffung von Strom und Gas in der EKHN (Energiebeschaffungsgesetz – EBG)“ sieht nicht weniger als die Zentralisierung der Energiebeschaffung vor. Auf der kommenden Synode, die vom 23. bis zum 26. November tagen wird, soll – ohne im Vorfeld die Kirchengemeinden am Entstehungsprozess des Gesetzes beteiligt oder ihre Meinung eingeholt zu haben – darüber entschieden werden. Artikel lesen

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„Die Amtskirche beseitigt die Volkskirche“ Der Geograf Gerhard Henkel kritisiert den Rückzug der Kirche aus der Fläche

In einem Interview mit der Welt äußert der Humangeograf Gerhard Henkel seine Besorgnis über den kommunale und kirchlichen Rückzug vom Land. „Viele Bistümer und Kirchenkreise machen es wie der Staat: Sie zerstören mit der Auflösung von Pfarreien bewährte Strukturen und stoßen damit ihre Mitgliederbasis vor den Kopf.“ Artikel lesen

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NKF-EKHN: Umstellung dauert länger und wird teurer Der aktuelle Sachstandsbericht zur Einführung der Doppik offenbart Mängel und Risiken

„Bereits nach wenigen Wochen der Pilotphase zeigten sich vielschichtige Umsetzungsschwierigkeiten mit entsprechenden Verzögerungen, die im Einzelnen auf der Synode im November 2015 erläutert wurden. Um die Einführung erfolgreich zu Ende führen zu können, wurden ab Mitte 2015 weitreichende Gegen- maßnahmen getroffen und das Projekt neu ausgerichtet.“ Artikel lesen

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Kirchensteuern: Gute Zeiten für die Kirche – schlechte Aussichten für die Gemeinden Auf der Synode der EKD wird weiterhin einem Kürzungs- und Rücklagenkurs das Wort geredet

Der evangelischen Kirche geht es finanziell so gut wie lange nicht – das wurde nun auch offiziell auf der gerade tagenden Synode der EKD bekannt gegeben. „Über alle Gliedkirchen hinweg haben sich die Erträge der evangelischen Kirche 2015 im Vergleich zum Vorjahr um 5,2 Prozent auf 5,4 Milliarden Euro erhöht.“ Und: Obwohl sich die Mitgliederzahlen negativ entwickeln, „sei bei den Erträgen aus der Kirchensteuer auch für das nächste Jahr von einer »stetigen positiven Situation« auszugehen“. Dennoch wird gebetsmühlenartig wiederholt, was schon vor 10 Jahren falsch war: „Langfristig werde das jedoch nicht so bleiben.“ Artikel lesen

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Evangelisch? Ja. Protestantisch? Nein! Martin Schuck diagnostiziert in seinem Beitrag auf wort-meldungen.de bei der evangelischen Kirche die Entwicklung zum Post-Protestantimus

„Mit dem Internet ist das Zeitalter der Massenmedien vorbei; aber das, was jetzt entsteht, knüpft keineswegs an die vorherige Ära an, sondern bietet einen kategorial neuen Weg der Kommunikation, der im Ergebnis einen größeren Kampf um Aufmerksamkeit der Empfänger von Nachrichten nötig macht als im Zeitalter der Massenmedien, wo durch Staatsverträge eine gewisse Präsenz der Kirchen in der öffentlichen Wahrnehmung sichergestellt war. Da diese Präsenz durch das Unwissen über das Verhalten der Internetnutzer nicht mehr gesichert ist, scheint der Protestantismus sein Heil in einer Konzentration auf zentrale, meist lange vorher angekündigte Events zu suchen.“ Artikel lesen

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Wegner: Ortsgemeinde muss gestärkt werden Der Leiter des Sozialwissenschaftlichen Instituts der EKD plädiert für eine Stärkung der kirchlichen Arbeit vor Ort

Dr. Gerhard Wegner, Leiter des Sozialwissenschaftlichen Instituts der EKD, äußert sich in einem TV-Kommentar für „idea Heute“: „Die Ortsgemeinde muss gestärkt werden, weil sie die wichtigste, tatsächlich die einzige wirkliche Begegnungsebene der Menschen mit unserer evangelischen Kirche ist. Wir sind keine römische Kirche, die gleich im Fernsehen anhand des Vatikans identifiziert werden kann, sondern unsere Kirche wird erlebt vor Ort in den Aktivitäten der Kirchengemeinde. Die Menschen identifizieren sich zunächst mit der Kirchengemeinde und dann mit der Evangelischen Kirche, das ist, was wir wieder deutlich in Untersuchungen herausgefunden haben.“  Artikel lesen

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Gemeindebund Bayern: 25% mehr Kirchensteuerzuweisung für Kirchengemeinden Der 2. Vorsitzende des Vereins, Pfarrer Karl-Friedrich Wackerbarth, erläutert im aktuellen Newsletter die Hintergründe.

„Um diese unterste Ebene neu zu beleben, müssten Investitionen möglich werden. Und zwar Investitionen in Menschen, nicht in Steine. Denn Menschen vor Ort sind, auch laut der aktuellen Kirchenmitgliedschaftsstudie, die besten Werbeträger für unsere Kirche. Mit 25 % mehr Zuweisung an die Gemeinden vor Ort müssten nicht die wichtigen Dienste von MesnerInnen, HausmeisterInnen und SekretärInnen gekürzt, sondern könnten vielleicht sogar aufgestockt werden, um den über Jahre gestiegenen Anforderungen Rechnung zu tragen. Und es könnte wieder Raum sein, nicht bei jeder Sonderaufgabe nur über die Geldbeschaffung zu reden, sondern sich primär inhaltlich Gedanken zu machen und mit Freude an die Arbeit zu gehen.“ Artikel lesen

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Evangelische Christen erwarten Ortsnähe Deutliche Stellungnahme des Vorsitzenden des Pfarrverbandes "bei der Mitgliederversammlung zum Auftakt des Deutschen Pfarrerinnen- und Pfarrertages 2016

„In seinem Vorstandsbericht vor der Mitgliederversammlung des Verbandes evangeli­scher Pfarrerinnen und Pfarrer in Deutschland e.V. am 26.9.2016 in Lübeck-Travemünde stellte der Vorsitzende des Ver­bandes, Pfarrer Andreas Kahnt (Westerstede), die Folgerungen aus der fünften EKD-Kirchenmitgliedschaftsuntersuchung (KMU) für den Pfarrberuf sowie eine Bilanz des EKD-Reformpapiers »Kirche der Freiheit« in den Mittelpunkt. Auch zu aktuellen Herausforderungen für die Pfarrerinnen und Pfarrerin in Deutschland nahm er Stellung.“ Artikel lesen

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IDEA: „Kirche verliert durch Reformen ihr Profil“ Das Online-Magazin IDEA berichtet über das Treffen der Gemeindebünde in Altenkirchen

„Die Bibel sieht die Gemeinden vor Ort als Basis der Kirche. Neue Gemeindeformen sind zwar möglich, dürfen aber die zentrale Stellung der Ortsgemeinden nicht untergraben. Diese Ansicht vertrat die Theologieprofessorin Gisela Kittel (Bielefeld) auf einer Tagung von vier Gemeindebünden am 18. und 19. September in Altenkirchen (Westerwald). Sie wenden sich gegen die Tendenz zu Zentralisierung, Hierarchisierung und Monetarisierung in den evangelischen Landeskirchen. Artikel lesen

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