Hannover: Pastorenausschus gegen Gehaltserhöhung für Superintendenten Der Pastorenausschuss der Evangelische-Lutherischen Kirche Hannovers bekräftigt seine ablehnende Haltung bezüglich der geplanten Erhöhung des Ephorengehalts.

Schon seit geraumer Zeit steht in der Ev.-Luth. Kirche Hannovers die Anhebung der Superintendententengehälter von A15 auf A16 an. Im November 2015 wurde auf der Landessynode ein entsprechender Beschluss gefasst. Nun bekräftigt der Pastorenausschuss seine ablehnende Haltung gegenüber der Erhöhung – „weil dies die Dienstgemeinschaft der Ordinierten unnötig hierarchisieren würde“. Artikel lesen

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Nach dem Jubiläum – weitere Umbaumaßnahmen geplant Die Abschiedsrede des scheidenden Finanzchefs der Evangelischen Kirche von Westfalen, Vizepräsident Klaus Winterhoff, lässt nichts Gutes erahnen.

Seit mehr als 10 Jahren befinden sich die evangelischen Landeskirchen in einem Reformstress. Und schenkt man den Worten des scheidenden Finanzchefs der westfälischen Kirche Glauben, dann geht der Umbau auf Kosten der Kirchengemeinden nach dem Reformationsjubiläum 2017 weiter – oder überhaupt erst richtig los! Artikel lesen

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Ein Blick „von oben“, ein Blick „von unten“ Dr. Katharina Dang antwortet auf einen Vortrag von Bischof Dröge zu den Reformprozessen ihrer Landeskirche

Eine Landeskirche, ein Reformprozess, zwei verschiedene Blickwinkel – wie sehr sich Evaluationen „von oben“ und „von unten“ unterscheiden können, machen ein Vortrag von Bischof Dr. Dr. h.c. Markus Dröge und der sich darauf beziehende Kommentar von Dr. Katharina Dang (beide Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz) deutlich. Während der Landesbischof in den Reformmaßnahmen „Chancen für die Kirche in ländlichen Räumen“ sieht, konstatiert Dang ein „Schönreden wie zu DDR-Zeiten“. Artikel lesen

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Ein Umdenken ist notwendig August Becker, Pfarrer i. R. und Gründer sowie verantwortlicher Leiter der Pfinztaler Seniorenakademie, begleitet die Entwicklungen seiner Kirche mit einem kritischen Blick.

Heinrich Bedford-Strohm hat sich jüngst gegen erzwungene Gemeindefusionen ausgesprochen. Die Realität sieht leider vielerorts anders aus. August Becker, Pfr. i.R. in Baden, äußert sich kritisch zu den Reformprozessen der vergangenen Jahre und fordert „weniger Menschen in der Verwaltung, was im Computerzeitalter machbar ist, und mit dem eingesparten Geld mehr Menschen an der Front nahe den Menschen.“ Artikel lesen

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Rommerskirchen: Ein Kompromiss, der aufhorchen lässt! Präses Rekowski auf Gegenbesuch in der agilen Protestgemeinde.

In der Ev. Kgm. Rommerskirchen wurde die in Oberhausen initiierte Bewegung „KirchenBunt“ in einen Verein überführt. Der Ort war bewusst gewählt, um die Sorgen der Rommerskirchener um ihre eigenständige Verwaltung und deren Protest gegenüber der Landeskirche und im Landeskirchenamt zu unterstützen (wir berichteten). Nun gab es vor Ort ein Treffen mit Präses Rekowski und Superintendent Denker. Artikel lesen

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Neue Fehlsteuerung, teurer Sparkurs, gefloppte Kirchensteuer auf Kapitalerträge. Ein Kommentar zur Ruhestandsversetzung des EKD- Finanzdezernenten Thomas Begrich von Friedhelm Schneider.

Der Finanzdezernent der EKD, Thomas Begrich geht in den Ruhestand. Friedhelm Schneider zieht Bilanz: „Was assoziiert man mit der „Ära Begrich“ und warum muss sie so schnell wie möglich beendet werden? Man assoziiert: 1. die Ersetzung von richtigem Management durch Langfristprognosen als argumentative Basis der Notwendigkeit eines tiefgreifenden Umbauprozesses der Kirche, 2. die Einführung der kaufmännischen Buchführung in der Kirche, 3. die Sparpolitik und 4. der jüngste Flopp mit der Kirchensteuer auf Kapitalerträge.“ Artikel lesen

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Gemeinden in der Nordkirche begehren auf Gegen die Pläne des Kirchenkreises Schleswig-Flensburg, diverse Pfarrstellen zu streichen, begehren die Vorstände mehrerer Kirchengemeinden auf – und sammeln Unterschriften.

„Mit großer Sorge blicken die Verantwortlichen der evangelischen Kirchengemeinden Kappeln-Ellenberg, Toestrup, Satrup und Arnis-Rabenkirchen auf die drohenden Veränderungen bei der der Zuweisung von Pastoren. Das Konzept namens „Kirchliche Handlungsräume“ sieht allein in der Propstei Angeln die Streichung von sieben Pfarrstellen vor. Gegen dieses Vorhaben, das wegen der angespannten Finanzlage von der Kirchenleitung angekündigt und realisiert werden soll, erhebt sich in etlichen Kirchspielen seit Jahresfrist Widerspruch und Widerstand. Denn die Kirche müsse doch, sagen die Betroffenen unisono, weiterhin im Dorf bleiben.“ Artikel lesen

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Kirche der Paragraphen Auszüge aus den Berichten der Superintendenten auf den Herbstsynoden 2015

Ein Blick in die veröffentlichten Berichte von Superintendenten auf den Herbstsynoden 2015 macht deutlich, dass die Themen „Verwaltungsstrukturreform“ und „NKF“ immer noch – und voraussichtlich noch längere Zeit – Spuren, wenn nicht gar Wunden hinterlassen. In manchen Äußerungen wird offener Ärger und manche Zerrissenheit deutlich artikuliert. Dabei steht nicht nur das Ob der Reformen, sondern zunehmend auch das Wie im Mittelpunkt der Kommentare. In manchen Kirchenkreisen ist man sogar schon dazu übergegangen, eine interne Reform der Reform zu initialisieren – mit entsprechenden Mehrkosten versteht sich. Dass die Systemumstellung das Gesamtgefüge „Rheinische Kirche“ nachhaltig verändern wird, schimmert allerdings nur in manchen Äußerungen durch. Andere sehen aufgrund von entsprechenden Äußerungen des rheinischen Präses Rekowski bezüglich einer geplanten Deregulierung wiederum einen Silberstreif am Horizont. Wir präsentieren ein paar aussagekräftige Schlaglichter …

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