EKiR-NKF: Schrecken ohne Ende Finanzbericht 2017: Probleme mit Rechnungsabschlüssen. Personalstand reicht nicht.

In seinem Finanzbericht vor der gerade zu Ende gegangenen Synode der Evangelischen Kirche im Rheinland ist Oberkirchenrat Bernd Baucks auch auf das immer noch vorhandene Problem der fehlenden Haushaltsabschlüsse eingegangen. Er stellt fest: „flächendeckend besteht das Problem fort bzw. wird über den Zeitablauf größer.“ Artikel lesen

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Sparmaßnahmen als Druckmittel Hans-Jürgen Volk sieht hinter den Sparprogrammen der EKiR, an denen trotz Mehreinnahmen festgehalten wird, eine Strategie, Strukturveränderungen durchzusetzen.

„Im Rahmen der Sondersynode von Hilden entwickelte Manfred Rekowski das Bild von einer „Kirche mit leichtem Gepäck“. Ein enormer Finanzalarmismus veranlasste die Synode dazu, ein drastisches Sparprogramm zu beschließen. Basis der den Beschlüssen zu Grunde liegenden Berechnungen war ein Netto-Kirchensteueraufkommen von 575,4 Mio. € sowie ein strukturelles Defizit im landeskirchlichen Haushalt von ca. 8. Mio. €. Ausgelöst wurde der schon damals nicht plausible Finanzalarmismus durch die nach den EKD-Vorgaben des sog. „erweiterten Solidarpakts“ zu geringe Ausfinanzierung zukünftiger Versorgungs- und Beihilfeansprüche. Mittlerweile hat sich die Einnahmesituation der EKiR derart verbessert, dass den damaligen Beschlüssen jegliche sachliche Grundlage entzogen ist.“ Artikel lesen

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EKiR-Synode – Wohin mit der Ortsgemeinde? Komplexe Themen stehen auf der Tagungsordnung, mit denen sich die Synodalen befassen müssen.

Vom 8. bis zum 13. Januar tagt die Synode der Evangelischen Kirche im Rheinland traditionell in Bad Neuenahr. Manche der zu diskutierenden Themen bieten eine Menge kirchenpolitischen Sprengstoff, dafür werden aktuelle Probleme ausgeklammert. Bei der Komplexität wesentlicher Fragen könnte deren Zusammenhang und die daraus resultierenden Konsequenzen außer acht geraten. Eine Problemanzeige mit vielen Fragezeichen: Artikel lesen

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Die mündige Gemeinde – eine protestantische Zeitung Die Ev. Gemeindebünde starten mit einem eigenen Pressemedium.

Am 18. und 19. September 2016 trafen sich zum ersten Mal die Gemeindebünde der vier Landeskirchen Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Nordkirche, Evangelisch-Lutherische Kirche Bayern und Evangelische Kirche im Rheinland in der evangelischen Landjugendakademie zu Altenkirchen (wir berichteten) U.a. wurde der Wunsch nach einem basisorientierten Presseorgan geäußert, das sich kritisch mit den Reformprozessen innerhalb der EKD auseinandersetzt und eine alternative Berichterstattung zu den etablierten Kirchenzeitungen
bieten soll. Artikel lesen

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NKF-EKiR: Offizielle Bankrotterklärung Das Neue Kirchliche Finanzwesen läuft in der EKiR auch nach seiner Einführung immer noch nicht rund

Es ist im Grunde genommen eine Bankrotterklärung, die da Anfang des Jahres den rheinischen Synodalen vorgelegt wurde und als Nachricht über den epd-Ticker lief. Die Einführung des Neuen Kirchlichen Finanzwesens (NKF) auf landeskirchlicher Ebene hat laut Abschlussbericht der Kirchenleitung mehr als das Dreifache von dem gekostet, was ursprünglich veranschlagt war (offiziell knapp 20 Mio Euro, es kursieren jedoch auch weit höhere Zahlen), es gibt weiterhin erhebliche Probleme mit der gewählten Software, die ständig verbessert werden muss, weshalb man über einen Systemwechsel in 2019 nachdenkt, und überhaupt bestehe „unverändert Skepsis, ob der finanzielle und personelle Aufwand der Einführung lohnend war.“ Zudem sei der Krankenstand und die Fluktuation in den Verwaltungsämtern durch die Mehrbelastung signifikant gestiegen. Eine Zusammenstellung der Kosten auf Kirchenkreis- und Gemeindeebene wird erst gar nicht ins Auge gefasst. Von der versprochenen Transparenz ist zwar kaum etwas zu erkennen, dafür hat NKF einen Kulturwandel hervorgerufen, „der noch andauert.“ Artikel lesen

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Verwaltungsstrukturreform: Rommerskirchen muss sich beugen Die unbequemen Protestanten geben den Widerstand gegen die Zentralisierung schweren Herzens auf

„Knapp drei Jahre hatte sich die Gemeinde gegen die Strukturreformen der Evangelischen Kirche im Rheinland engagiert. Ende Juni 2015 waren sogar etliche Dutzend Gemeindemitglieder beim Landeskirchenamt in Düsseldorf vorstellig geworden und hatten in einer kleinen Demonstration auf ihr Anliegen aufmerksam gemacht. Zumindest mit dem Erfolg, dass sich Präses Manfred Rekowski und andere Vertreter der Landeskirche im Dezember 2015 zu einem Gespräch mit dem Presbyterium in der Eckumer Samariterkirche trafen. Grundlegende Zugeständnisse gab es dabei wohl nicht: (Kirchen-)Gesetz ist nun einmal Gesetz und Ausnahmeklauseln, von denen Rommerskirchen und andere Gemeinden Gebrauch machen könnten, sieht die 2015 beschlossene Neuerung nicht vor.“ Artikel lesen

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Kirche mit leichterem Verwaltungs-Gepäck? Superintendent Isigkeit aus Moers leitet neue Arbeitsgruppe, die die Verwaltung vereinfachen soll

Die Geister, die sie rief, will sie nun wieder los werden: Im rheinischen Landeskirchenamt wird in Zukunft Noch-Superintendent des Kirchenkreises Moers, Ferdinand Isigkeit eine Arbeitsgruppe leiten, die sich unter dem Motto: „Unterwegs mit leichtem Gepäck“ mit der Vereinfachung der Verwaltung befasst. Artikel lesen

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Lennep: Leitung der zentralen Verwaltung durch Fachausschuss Kirchenkreis setzt sich gegen Landeskirche mit Gremienarbeit durch

„Wie auch die anderen vier Abteilungen des Evangelischen Kirchenkreises Lennep wird auch die Abteilung fünf »Evangelisches Verwaltungsamt« von einem Fachausschuss geleitet, dem Verterinnen und Vertreter der 18 Gemeinden und des Kirchenkreises angehören. Das war von der Landeskirche so eigentlich nicht vorgesehen. Obwohl die evangelische Kirche grundsätzlich presbyterial-synodal geleitet wird und obwohl der gerade der Kirchenkreis Lennep besonderen Wert auf seine Gremienkultur legt, sollte die Verwaltungsleitung in den Kirchenkreisen nur bei einer Person liegen. Nach langen Diskussionen zwischen Kirchenkreis und Landeskirche wurde für die Satzung des Kirchenkreises Lennep und seines Verwaltungsamtes erreicht, dem Verwaltungsleiter einen Fachausschuss beizugeben.“ Artikel lesen

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Die Frage nach der Reformfähigkeit der Kirche – KirchenBunt auf evangelisch.de In der Frage der Woche, Folge 57, beschäftigt sich Hanno Terbuyken von evangelisch.de auch mit den Kritikern des Reformprozesses innerhalb der Ev. Kirche.

Eine Anfrage über die Facebook-Seite macht KirchenBunt zum Thema auf evangelsich.de: „Statt ‚die Frage der Woche‘ fände ich mal die Frage nach der Reformfähigkeit und Zukunft der ev. Kirche interessant: Selbst wenn die letzte Gemeinde geschlossen ist, werden immer noch Synoden Tagen, Leitung und Verwaltung weiterarbeiten, doch wozu. Ich stelle eine immer größere Reformmüdigkeit und Frust bei vielen Beteiligten fest, da keiner mehr erklären kann wozu und wohin das Ganze führen soll. Antworten darauf und eine Reflektion über Grund und Ziel von Gegenbewegung zur Reform, wie z.B. Kirchenbunt, Gemeindenotbund etc., fände ich wichtig.“ Artikel lesen

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„Keiner hier findet NKF gut“ KirchenBunt war zu Gast im Pfarrkonvent des Kirchenkreises Oberhausen

„Man findet hier im Raum wohl niemanden, der NKF gut findet.“ So einmütig waren nicht alle Rückmeldungen zu den Themen, die KirchenBunt-Vorstandsmitglied Dr. Hartmut Becks in seinem Vortrag vor den Pfarrerinnen und Pfarrern des Kirchenkreises Oberhausen angeschnitten hatte. Kirchenbunt war der Einladung des Pfarrkonventes gefolgt und bekam auf dieser Ebene zum ersten Mal die Gelegenheit, die Ziele des Vereins vorzustellen: die presbyterial-synodale Ordnung im Sinne der Basis zu wahren. Artikel lesen

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