FAZ: Kirchengemeinden prangern Verschwendung der Synoden an

„Immer mehr Kirchengemeinden sehen sich unzureichend an den Einnahmen aus der Kirchensteuer beteiligt. „Bei uns kommt maximal ein Drittel an“, kritisiert Karl-Friedrich Wackerbarth in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (F.A.S.). Der evangelische Pfarrer vom „Gemeindebund Bayern“ hält seiner Kirchenleitung zudem vor, zu viel Geld für Events wie das Reformationsjubiläum sowie Sonderstellen und Doppelstrukturen zu verwenden, von denen die einfachen Kirchenmitglieder nur wenig mitbekämen. „Es wird Geld verbrannt ohne Ende“, beklagt Wackerbarth in der F.A.S.“ Artikel lesen

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Kirchensteuerüberschuss: Dekanat fordert Ausschüttung an die Gemeinden Diskrepanz zwischen Finanzierungslücken in den Gemeinden und Einnahmeüberschuss bei den Kirchensteuern

„Seit mehreren Jahren klagen die Vertreter/innen der meisten Kirchengemeinden unseres Dekanates über ihre schwierige finanzielle Situation. Die landeskirchlichen Zuweisungen von Kirchensteuermitteln über den innerkirchlichen Finanzausgleich reichen nicht aus, um die Grundkosten des kirchengemeindlichen Haushaltes zu decken. Die Gestaltungsspielräume der Pfarrämter werden kleiner.“ Artikel lesen

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EKiR: Auswahlverfahren fragwürdig! Traugott Schall übt Kritik am zentralen Auswahlverfahren der Evangelischen Kirche im Rheinland - fachpsychologische Analyse und Korrektur notwendig

Auch die Evangelische Kirche im Rheinland beklagt einen zunehmenden Pfarrermangel. Umso erstaunlicher ist es, dass neben den beiden Examina und dem Vikariat ein weiteres, zentrales Auswahlverfahren etabliert wurde und damit für Theologen eine zusätzliche Hürde zur Wahl in eine Pfarrstelle existiert. Der Diplom-Psychologe und Pfarrer i.R. Dr. theol. Traugott Schall unterwirft dieses Verfahren im aktuellen Pfarrerblatt einer kritischen Betrachtung. Artikel lesen

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„Die mündige Gemeinde“ – neue Ausgabe ist online Die Gemeindebünde in Bayern, in der Nordkirche, in Berlin-Brandenburg-schlesische-Oberlausitz und im Rheinland veröffentlichen neues Magazin

Der allgemeine Trend geht zur parochialen Großgemeinde. Fusionen sollen finanzielle und strukturelle Probleme lösen, effizienteres Arbeiten ermöglichen und Verwaltung verschlanken. Nicht zuletzt erschließt die Zusammenlegung von Kirchengemeinden Einsparmöglichkeiten, oft geht sie einher mit Gebäudeschließungen und Pfarrstellenkürzungen oder gar deren Aufhebung. Artikel lesen

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Christ&Welt-Umfrage: Überlastung der Ehrenamtlichen und Reformprozesse machen Probleme Christ&Welt fragte nach, wo den Kirchengemeinden am meisten der Schuh drückt. Nicht repräsentativ, aber deutlicher Fingerzeig.

„Christ&Welt hat sich gefragt: Wo drückt die Gemeinden – abseits der großen Strukturdebatten, in die Kirchenvertreter sich so gerne einmischen – der Schuh? Womit haben die Menschen in den Gemeinden zu kämpfen? Was macht den Gläubigen vor Ort zu schaffen?“ Artikel lesen

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Auf dem Weg zum Post-Protestantismus In seinem Editorial zum Pfälzer Pfarrerblatt sieht Dr. Martin Schuck in den Reformprozessen einen gravierenden Wandel zum Post-Protestantismus

Dr. Gisela Kittel sieht in den Reformprozessen eine Zurückfallen in vor-reformatorische Zeiten, Dr. Martin Schuck spricht von einem Wandel zum Post-Protestantismus. Beiden Theorien ist gleich, dass sie den theologischen Boden der Reformation und damit Martin Luthers Erbe verlassen. Artikel lesen

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Doppik: „Bella confusione“ oder einfach Irrsinn? Ein Kommentar von Pfarrer Hans Greiffenstein aus der EKHN auf wort-meldungen.de

„Die Kameralistik war ein Haushaltssystem aus dem zu Ende gehenden Feudalismus wo man nach Art der klugen Hausfrau für alle möglichen Ausgaben ein paar verschiedene Zuckerdosen hatte in die man etwas hinein tat und wenn man es brauchte herausnahm. Es war manchmal ein bisschen umständlich aber es hat viele Generationen öffentlicher Finanzen leidlich ordentlich verwaltet. Dann begann aber das neoliberale Neuerungsfieber und zuerst hat es die Kommunalhaushalte erfasst und schließlich mit der kirchenüblichen Verspätung jetzt auch unsere EKHN. Künftig soll nach Art der kaufmännischen Buchhaltung (Kreditoren kriegen was, Debitoren müssen was geben weil sie die „Debben“ sind) gerechnet werden.“ Artikel lesen

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ELKB: Dekanat fordert mehr Geld Zweite Eingabe der Dekanatssynode Rügheim an die Landessynode der ELKB

Zum zweiten Mal fordert die Dekanatssynode Rügheim von der Landessynode mehr Geld. Die finanzielle Lage der Gemeinden sei durch die hohen Personal- und Sachkosten enorm schwierig, heißt es in einem Brief an die Synodalen und die Präsidentin Dr. Preidel. Da der Gesamthaushalt der Bayerischen Landeskirche zum wiederholten Male mit einem Überschuss abschließt, bittet das Dekanat um Unterstützung. Artikel lesen

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Die mündige Gemeinde – eine protestantische Zeitung Die Ev. Gemeindebünde starten mit einem eigenen Pressemedium.

Am 18. und 19. September 2016 trafen sich zum ersten Mal die Gemeindebünde der vier Landeskirchen Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Nordkirche, Evangelisch-Lutherische Kirche Bayern und Evangelische Kirche im Rheinland in der evangelischen Landjugendakademie zu Altenkirchen (wir berichteten) U.a. wurde der Wunsch nach einem basisorientierten Presseorgan geäußert, das sich kritisch mit den Reformprozessen innerhalb der EKD auseinandersetzt und eine alternative Berichterstattung zu den etablierten Kirchenzeitungen
bieten soll. Artikel lesen

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