Strukturreform: Verwirrung in Sachsen Beschlüsse der Synode in der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens werden unterschiedlich interpretiert

„Es ist derzeit leider keine Bewertung des Ergebnisses der Synode möglich.“ Dieses Fazit wird aktuell von den Initiatoren der Kundgebung „Zurück auf Los: Strukturreform der sächsischen Kirchenleitung stoppen, neu anfangen“ gezogen, bei der mehr als 500 Protestanten für eine Beteiligung der Basis an der Gestaltung der Strukturreformen in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens während der Tagung der Synode in Dresden demonstrierten. Zunächst hieß es, dass die Synode einem Antrag im Sinne einer entsprechenden Petition, die über 6.000 Unterschriften sammeln konnte, verabschiedet hat. Doch die Kirchenleitung scheint die Ergebnisse anders zu interpretieren als so mancher Synodaler. So heißt es auf der Website „Kirche mit Hoffnung in Sachsen“, die über die Initiative und Synode berichtet: „Leider ist es nach Verabschiedung des Beschlussantrags zu Unklarheiten zur Wirksamkeit der Abstimmung sowie zu weiteren Anträgen gekommen, welche die Wirkung des Beschlusses beeinträchtigen.“ Artikel lesen

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Sachsen: „Zurück auf Los“ – Petition fordert Stop der landeskirchlichen Strukturreform Auch in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens wächst der Widerstand gegen ein von oben diktiertes Strukturpapier

„Zurück auf Los – Strukturreform der Kirchenleitung stoppen – neu anfangen“ – so ist die Petition überschrieben, die die Landessynode Sachsens aufruft, die von der Kirchenleitung initiierte Strukturreform abzulehnen. In der Begründung heißt es u.a.: „Im Herbst 2016 hat die Kirchenleitung der Sächsischen Landeskirche mit dem Papier »Kirche mit Hoffnung in Sachsen« verfügt, daß sich alle sächsischen Kirchgemeinden zu »Struktureinheiten« mit mindestens 4000 Gemeindegliedern zusammenschließen müssen. Durch die Vereinigung von Gemeinden und die Bildung von Kirchspielen wird die rechtliche Selbständigkeit der Einzelgemeinden beendet.“ Artikel lesen

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