(Nicht nur in) Württemberg: Überfluss an Rücklagen verursacht finanziellen Mangel in den Gemeinden Prof. Dr. Martin Plümicke plädiert auf der Landessynode dafür, den Kirchengemeinden mehr finanzielle Mittel zukommen zu lassen.

Prof. Dr. Plümicke hat auf der Sommertagung der Württembergischen Landessynode das Finanzgebaren der Landeskirche kritisiert. Sie sei „zu sehr auf rein fiskalische Risikoabwägung bedacht“. Die Rücklagen seien doppelt so hoch wie gesetzlich vorgesehen. Seine Frage: „Woher kommt es, dass wir unser Geld nicht für kirchliche Arbeit einsetzen, sondern in Rücklagen parken, in denen sie bestenfalls 0% Zinsen erbringen?“ Artikel lesen

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„Wir überspannen den Bogen“ – Kirchensteuern steigen, Pfarrstellen werden abgebaut Auch für 2016 und 2017 wird mit einem Rekordaufkommen gerechnet. Sparprogramm geht unvermindert weiter.

Die Kirchensteuereinnahmen sind 2016 wieder einmal gestiegen. Und auch für 2017 wird mit einem Rekordergebnis gerechnet. Dennoch wird an den oft rigiden Sparkursen und Gemeindefusionsplänen, die auf den falschen Prognosen vergangener Jahre basieren, festgehalten. Auf der Synode der Württembergischen Landeskirche hat dies nun zu Unmut unter den Synodalen geführt. Genutzt hat ihre Kritik nichts. Artikel lesen

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Württemberg: Kirchenschließung auf Vorrat Totschlag für Kirchengemeinden Initiative "Zukunftswerkstatt Heidenheimer Kirchengemeinden" stellt alternativen Kostenplan auf

„Die jüngsten Angaben von Dr. Karl-Heinz Schlaudraff über die als dramatisch bezeichnete Entwicklung des Defizits beim laufenden Haushalt sind zumindest von einem Teil der in den Entscheidungsprozess eingebundenen Kirchenmitglieder nicht unwidersprochen zur Kenntnis genommen worden. Die Kritik kommt aus den Reihen der „Zukunftswerkstatt Heidenheimer Kirchengemeinden“, in dem sich Mitglieder der Auferstehungs- und Waldkirchengemeinde zusammengefunden haben, um ein alternatives Sparkonzept zu entwickeln, das ohne die Schließung der auf die Rote Liste geratenen Christus- und Waldkirche auskommt.“ Artikel lesen

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