Westfalen lehnen „Bischof“ ab Die meisten Kreissynoden wenden sich gegen eine Umbezeichnung des Präsesamtes - sie sehen die presbyterial-synodale Ordnung gefährdet

Nomen ist ja bekanntlich manchmal Omen … Und so haben die meisten Kirchenkreise der Westfälischen Landeskirche den Vorschlag der Kirchenleitung abgelehnt, die Bezeichnung Präses in Zukunft durch Bischof bzw. Bischöfin zu ersetzen. „In den teilweise emotional geführten Debatten beriefen sie sich vor allem auf die Bedeutung der presbyterial-synodalen Grundordnung der westfälischen Kirche, die den Aufbau der Kirche von unten nach oben betont. Ein Bischofs-Amt sei dieser flachen Hierarchie nicht angemessen, hieß es, weil es historisch eher ein Machtverständnis von oben nach unten beinhalte.“, heißt es in einem Bericht der Zeitschrift „Unsere Kirche“. Artikel lesen

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Nach dem Jubiläum – weitere Umbaumaßnahmen geplant Die Abschiedsrede des scheidenden Finanzchefs der Evangelischen Kirche von Westfalen, Vizepräsident Klaus Winterhoff, lässt nichts Gutes erahnen.

Seit mehr als 10 Jahren befinden sich die evangelischen Landeskirchen in einem Reformstress. Und schenkt man den Worten des scheidenden Finanzchefs der westfälischen Kirche Glauben, dann geht der Umbau auf Kosten der Kirchengemeinden nach dem Reformationsjubiläum 2017 weiter – oder überhaupt erst richtig los! Artikel lesen

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Vorsicht vor „fusionitis“ in der evangelischen Kirche! Pfarrer Dr. Christian Schwark aus dem Kirchenkreis Siegen spricht sich für mehr Flexibilität und Innovation in strukturellen Fragen aus.

Heinrich Bedford-Strohm ist dagegen (wir berichteten), die betroffenen Gemeinden sind meist nicht erfreut, nun spricht sich in einem Beitrag für „Vitamin C“ auch Pfarrer Dr. Christian Schwark gegen den Fusionswahn aus. Denn: „In einer kleineren Gemeinde ist es viel leichter, ein Profil zu gewinnen und zu erhalten … können Ehrenamtliche den Überblick behalten … engagieren sich viele lieber, weil sie wissen: Was ich tue, oder was ich spende, kommt direkt der Gemeinde vor Ort zugute.“ „Insgesamt ergibt sich, dass die Fusion von Gemeinden ein ausgesprochen effektives Mittel ist, profilierten Gemeindeaufbau zu verhindern. Darum ist die „Fusionitis“ der falsche Weg, um die evangelische Kirche zukunftsfähig zu machen.“ Artikel lesen

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Sorgen eines Presbyters "Gemeinde– und Synodalarbeit besteht nicht aus der Gehorsamsleistung gegenüber der Landeskirche"

Hans-Klaus Vitt ist Presbyter in der Ev.-Refor. Kgm. Hilchenbach im Kirchenkreis Siegen (Ev. Kirche von Westfalen). Die Entwicklungen der vergangenen Jahre machen ihm Sorgen, die er nun in einem offenen Brief an den Synodalvorstand auf wort-meldungen.de artikuliert. Darin heißt es am Ende: „Werden wir uns bewusst, Gemeinde– und Synodalarbeit besteht nicht aus der Gehorsamsleistung gegenüber der Landeskirche, wie erhalte und vermehre ich mein Vermögen. Die Kernbotschaft, was unsere Kirche ausmacht und was ihre Aufgabe ist, muss wieder im Mittelpunkt stehen.“ Wir können Presbyterinnen und Presbyter, die ähnlich empfinden, nur ermutigen, es ihm gleich zu tun. Denn ändern wird sich erst etwas, wenn sich die Basis erhebt und ihre Bedenken gegenüber den Reformprozessen deutlich öffentlich artikuliert. Artikel lesen

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KK Recklinghausen: Die Vermessung des Pfarrberufes Oder wie sich NKF (Neues kirchliches Finanzmanagement) auf das kirchliche Leben auswirkt

Wie wird sich die geplante landeskirchenweite Einführung der kaufmännischen Buchführung (Doppik) auf das kirchliche Leben und die Praxis im Pfarramt auswirken? Um diese Frage stritten Dr. Arne Kupke, juristischer Oberkirchenrat (EKvW Landeskirchenamt, Bielefeld), und Prof. Traugott Jähnichen, Lehrstuhl für christliche Gesellschaftslehre (Uni Bochum), auf der Pfarrkonferenz im März 2015.

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NKF: Neue Software macht wieder Probleme Kirchenkreise in Westfalen stellen später um als geplant

Die Probleme mit der MACH-Software, die für das neue Buchungssystem eingekauft wurde, sind wohl auch bei der neuen Programmgeneration nicht gelöst. Hatte es bei der bisherigen Software allerlei “Performance-Probleme” gegeben, scheint auch das Folgeprodukt, von dem man sich erhebliche Verbesserungen in der Anwendung erhofft hatte – nicht ausgereift zu sein, um – wie ursprünglich geplant – im kommenden Jahr zum Einsatz zu kommen. Artikel lesen

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NKF: Kirchenkreis Herne fragt nach den Kosten Herbstsynode beschließt Anfrage an die Kirchenleitung

„Ein besonderes Augenmerk richtete die Synode zum wiederholten Mal auf das von der Landeskirche beschlossene „Neue kirchliche Finanzmanagement“ (NKF), das im Jahre 2019 in allen Kirchenkreisen und Gemeinden der EKvW eingeführt werden soll. Die Kreissynode Herne sieht die Entwicklung des NKF nach wie vor kritisch. »Es ist ein unüblicher Vorgang, dass während eines noch in der Erprobungsphase befindlichen Projekts schon eine Bewertung (Evaluation) vorgenommen wird«, so Reiner Rimkus. Darüber hinaus liegen immer noch keine verlässlichen Zahlen darüber vor, was das Projekt bisher gekostet hat, bis zur Einführung noch kosten wird und welche dauerhaften Kosten nach der Einführung auf die Kirchenkreise und Gemeinden zukommen werden.“ Artikel lesen

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