EKHN: Synodale korrigieren Kirchenleitung Neutrales Zuweisungssystem für Kirchengemeinden und Dekanate setzt sich durch

Jürgen Relator berichtet über die Entstehung des neuen Zuweisungssystems in der Evangelischen Kirche Hessen-Nassau. Der ursprünglich von der Kirchenleitung eingebrachte Entwurf wurde von den Synodalen abgelehnt und eine eigene Vorlage entwickelt, die sich am Ende – zum Erstaunen der Kirchenverwaltung – auf der Herbstsynode 2014 durchgesetzt hat. Artikel lesen

Download PDF

Das Schattenregiment der EKHN Der erweiterte Solidarpakt stellt die Synode ins Abseits

Auch in der Evangelischen Kirche Hessen-Nassau werden nach Bekanntwerden des „erweiterten Solidarpakts“ nun kritische Fragen laut. In einem Beitrag auf wort-meldungen.de heißt es:

Offenbar hat die EKD in der Personalplanung Vorgaben gemacht, die nun auch in der EKHN umgesetzt werden, obwohl sie mit den finanziellen Bedingungen dieser Kirche und den synodalen Beschlusslagen nicht übereinstimmen.

Genau hier stellen sich gewichtige Fragen:

Wer war befugt, solche weitreichenden Verabredungen zu treffen? Wer wurde darüber in der Kirchenleitung und in der Kirchenverwaltung informiert?

Wie begründen die Verantwortlichen ihre Handlungen?

Wie geht die Synode mit diesem Vorgang um?

Artikel lesen

Download PDF

Dekanat auf Abwegen?!

Der fragwürdige Reformprozess in der Evangelischen Kirche im Rheinland ist kein Einzelfall. Auch in anderen Landeskirchen gärt es, weil sich in den Gemeinden immer mehr der Eindruck festigt, dass über ihre Leitungen hinweg Entscheidungen getroffen werden, die sie nicht mittragen wollen. Jüngstes Beispiel ist die Synode des Evangelischen Dekanats Alsfeld in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau. Das sollte in absehbarer Zeit mit dem benachbarten Dekanat Vogelsberg fusionieren. Doch die Synodalen haben dem nun widersprochen und wollen ihre Interessen nötigenfalls mit einer Klage vor dem Kirchlichen Verfassungs- und Verwaltungsgericht durchsetzen. Artikel lesen

Download PDF