Doppik: „Bella confusione“ oder einfach Irrsinn? Ein Kommentar von Pfarrer Hans Greiffenstein aus der EKHN auf wort-meldungen.de

„Die Kameralistik war ein Haushaltssystem aus dem zu Ende gehenden Feudalismus wo man nach Art der klugen Hausfrau für alle möglichen Ausgaben ein paar verschiedene Zuckerdosen hatte in die man etwas hinein tat und wenn man es brauchte herausnahm. Es war manchmal ein bisschen umständlich aber es hat viele Generationen öffentlicher Finanzen leidlich ordentlich verwaltet. Dann begann aber das neoliberale Neuerungsfieber und zuerst hat es die Kommunalhaushalte erfasst und schließlich mit der kirchenüblichen Verspätung jetzt auch unsere EKHN. Künftig soll nach Art der kaufmännischen Buchhaltung (Kreditoren kriegen was, Debitoren müssen was geben weil sie die „Debben“ sind) gerechnet werden.“ Artikel lesen

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EKHN: Weitere Zentralisierungsmaßnahmen geplant Magazin Alsfeld-evangelisch berichtet im Vorfeld der Synode kritisch über eine weitere Entmündigung der Gemeinden

Die Drucksache Nr. 41/16 hat es in sich. Der „Entwurf eines Kirchengesetzes zur gemeinschaftlichen Beschaffung von Strom und Gas in der EKHN (Energiebeschaffungsgesetz – EBG)“ sieht nicht weniger als die Zentralisierung der Energiebeschaffung vor. Auf der kommenden Synode, die vom 23. bis zum 26. November tagen wird, soll – ohne im Vorfeld die Kirchengemeinden am Entstehungsprozess des Gesetzes beteiligt oder ihre Meinung eingeholt zu haben – darüber entschieden werden. Artikel lesen

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NKF-EKHN: Umstellung dauert länger und wird teurer Der aktuelle Sachstandsbericht zur Einführung der Doppik offenbart Mängel und Risiken

„Bereits nach wenigen Wochen der Pilotphase zeigten sich vielschichtige Umsetzungsschwierigkeiten mit entsprechenden Verzögerungen, die im Einzelnen auf der Synode im November 2015 erläutert wurden. Um die Einführung erfolgreich zu Ende führen zu können, wurden ab Mitte 2015 weitreichende Gegen- maßnahmen getroffen und das Projekt neu ausgerichtet.“ Artikel lesen

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NKF: Wie die EKiR, so die EKHN Auch in Hessen-Nassau steigen die Kosten für die Einführung der Doppik

„Ursprünglich waren für das Projekt Doppik 9 Mio. € angesetzt. Zwischenzeitlich hat die Synode schon einen ersten Nachtrag in Höhe von 4 Mio. € gewährt. Und ein weiterer Nachschlag in Höhe von 8 Mio. soll auf der nächsten Synode im Herbst 2016 beschlossen werden. Dabei sind nicht die Vollkosten erfasst, sondern nur die Ausgaben,  bei denen die Mittel nach außen, an andere Firmen, fließen. Etwa für die Software, die erforderlichen Beratungen bei der Implementierung etc.“ Artikel lesen

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Geplanter Abschied von der Gemeindekirche Pfr. Dr. Christoph Bergner entlarvt die Strategie der EKD und Landeskirchen, eine Kirche von oben zu etablieren.

„Offenkundig bedeutet die Kirchenreform eine gravierende Änderung. War bislang die Ev. Kirche auf die Gemeinde gegründet und verstand sich in der lutherischen und reformierten Tradition als Gemeindekirche, so wird nun die Kirche von oben nach unten gedacht und organisiert.“ Artikel lesen

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Die Schwarzmalerei der Prognostiker Friedhelm Schneider analysiert die Zahlenspiele der Kirchenfinanzler in der EKHN

„Finanzanalysen und -pognosen kann man auch unter literarkritischen Gesichtspunkten als Texte analysieren. Dann fallen über ein Jahrzehnt hin deutliche Struktur-Parallelen auf: in einem ersten Abschnitt wird die zurückliegende, tatsächlich positive Entwicklung erwähnt. In einem zweiten Abschnitt wird dann dargelegt, dass diese zurückliegenden Ergebnisse untauglich sind für die Grundlage einer Zukunftsprognose.“ Artikel lesen

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Hessen-Nassau: 13 Seiten Mängel bei Umstellung auf Doppik Antrag des Dekanats Wiesbaden konstatiert erhebliche Umstellungsprobleme und fordert Kirchenleitung zum Handeln auf

In der Drucksache 78/15 heißt es: „Die Dekanatssynode hat am 30.09.2015 in Wiesbaden bei 61 anwesenden von 82 stimmberechtigten Mitgliedern beschlossen: Mit nicht abnehmender Sorge  müssen wir feststellen, dass die »Anfangsprobleme« der Umstellung auf Doppik auch nach 10 Monaten mitnichten behoben sind. Die Regionalverwaltung Wiesbaden-Rheingau-Taunus hat eine 13 DIN A4-Seiten umfassende Aufstellung der Defizite, Unklarheiten und Regelungsbedarfe erstellt. Diese Aufstellung zeigt, dass auf der Basis von Doppik eine ordnungsgemäße Rechnungs- und Haushaltsführung zur Zeit nicht möglich ist.“ Artikel lesen

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EKHN: Rekordeinnahmen trotz Rekordaustritte Und sie steigen und steigen und steigen ... In der Evangelischen Kirche Hessen-Nassaus steigen die Kirchensteuereinnahmen auf 490 Mio Euro

„490 Millionen Euro – diese Summe nahm die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) im vergangenen Jahr durch die Kirchensteuer ein. Das sind 44,5 Millionen mehr als erwartet, wie aus dem am Donnerstag in Darmstadt vorgelegten Jahresbericht hervorgeht. Nach Angaben der EKHN ist das der guten Konjunktur zu verdanken.“ Artikel lesen

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Kirchenaustritte 2014: Magazin-Alsfeld evangelisch redet Tacheles

„Verantwortung für Kirchenaustritte übernehmen“ – das fordert Timo Rieg, Öffentlichkeitsteferent in der EKHN, in einem bemerkenswert pointierten Artikel auf alsfeld-evangelisch.de. Er nimmt vor allem die Kirchenleitungen der EKD und der Landeskirchen in die Pflicht und spart nicht mit Kritik am aktuellen Reformgehabe, das an den eigentlichen Problemen vorbeigeht. Artikel lesen

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Den Reformprozessen fehlt es an gesundem Menschenverstand Prof. Gerhard Wegner von der Uni Marburg und Redakteur Rheinhard Bingener von der FAZ zu den Ergebnissen der KMU V.

Der Kirchentag ist vorbei. Und? Sind wir, was unsere Kirche betrifft, nun klug geworden? Oder zumindest etwas schlauer als vorher? Wer in Stuttgart dabei war, konnte – wie auf den vergangenen Kirchentagen zuvor – wieder einmal feststellen, dass Kirche von der Basis her lebt und in die Welt hinein wirkt: bunt, vielfältig, überzeugend, menschennah, spannend, phantasievoll – so geht Kirche! Natürlich braucht es die Organisation, die Logistik im Hintergrund, die Raum für die Entfaltung der Menschen schafft. Aber das Herz der Kirche ist eben nicht die Verwaltung, wie es jüngst eine Superintendentin in ihrer Predigt formulierte. Das Herz der Kirche ist der Glaube, für den die Menschen vor Ort und gegenüber der Welt mit ihren Worten und Taten einstehen und werben – je konkreter desto besser.  Artikel lesen

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