Ein Umdenken ist notwendig August Becker, Pfarrer i. R. und Gründer sowie verantwortlicher Leiter der Pfinztaler Seniorenakademie, begleitet die Entwicklungen seiner Kirche mit einem kritischen Blick.

Heinrich Bedford-Strohm hat sich jüngst gegen erzwungene Gemeindefusionen ausgesprochen. Die Realität sieht leider vielerorts anders aus. August Becker, Pfr. i.R. in Baden, äußert sich kritisch zu den Reformprozessen der vergangenen Jahre und fordert „weniger Menschen in der Verwaltung, was im Computerzeitalter machbar ist, und mit dem eingesparten Geld mehr Menschen an der Front nahe den Menschen.“ Artikel lesen

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Bedeutung der Kinder- und Jugendarbeit wächst Bernd Wildermuth fasst die Ergebnisse der Studie "Statistik 2013" der Landeskirchen Baden und Württemberg zusammen

Auf der letzten Synode der Evangelischen Kirche im Rheinland wurde das größte Sparpaket bei der Bildungs- und Jugendarbeit geschnürt. Allein der Etat für die Jugendarbeit wird um 420.000 € gekürzt, die Zuschüsse für die Arbeit an und im Verbund mit den Schulen gar um 4,5 Mio €. Die konkrete Umsetzung der Sparbeschlüsse ist in Arbeit und manch einer wird sich wohl noch die Augen reiben, welche Arbeitsfelder in Zukunft wegfallen oder erheblich zurückgefahren werden. Dabei hat eine nun veröffentlichte Umfrage ergeben, dass gerade in diesen beiden Bereichen in Zukunft ein größeres Engagement der Kirche notwendig wäre. Artikel lesen

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Un-Kultur der kirchlichen Beliebigkeit Eingabe an die Landessynode der Badischen Kirche übt scharfe Kritik an EKD

20 Erstunterzeichner haben in einer Eingabe an die Landessynode appelliert, den Stil der EKD-Fürhung kritisch zu begleiten. Im Anschreiben heißt es:

Wir – Mitglieder der badischen Landeskirche – haben den Weg unserer Kirche nicht nur mit wachen Augen begleitet, sondern uns über den eigenen Dienstbereich hinaus auch in Leitungsaufgaben unserer Kirche über viele Jahre unserer Lebenszeit hinweg engagiert. Nun allerdings sind wir besorgt über den hohen Vertrauensverlust der gegenwärtigen EKD-Führung in der Öffentlichkeit und in unseren Gemeinden. Darum halten wir es für dringend geboten, dass die neue Landessynode mit aller Energie eine deutliche Verbes- serung bewirkt, was den Stil im Zusammenwirken zwischen EKD und Landeskirchen sowie Kirchengemeinden angeht. ›Stil‹ ist eben – zumal in der Kirche – nicht nur etwas Äußerliches, sondern signalisiert im Umgang auch Inhalte. Unbestreitbar hat sich die Vorgehensweise der EKD-Führung zunehmend dahingehend verändert, dass grund- legende Wahrheiten unserer Kirche unklar geworden sind und in Frage gestellt oder gar in Abrede gestellt wurden.

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