FAZ: Kirchengemeinden prangern Verschwendung der Synoden an

„Immer mehr Kirchengemeinden sehen sich unzureichend an den Einnahmen aus der Kirchensteuer beteiligt. „Bei uns kommt maximal ein Drittel an“, kritisiert Karl-Friedrich Wackerbarth in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (F.A.S.). Der evangelische Pfarrer vom „Gemeindebund Bayern“ hält seiner Kirchenleitung zudem vor, zu viel Geld für Events wie das Reformationsjubiläum sowie Sonderstellen und Doppelstrukturen zu verwenden, von denen die einfachen Kirchenmitglieder nur wenig mitbekämen. „Es wird Geld verbrannt ohne Ende“, beklagt Wackerbarth in der F.A.S.“ Artikel lesen

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Verwaltungsstrukturreform: „Arbeitsverdichtung“ in den Gemeindeämtern Eingeschränkte Öffnungszeiten macht nicht nur den Gemeindegliedern zu schaffen!

RGA / Radevormwald: „„Wir haben im Gemeindeamt eine deutliche Arbeitsverdichtung festgestellt“, sagt Pfarrerin Manuela Melzer von der lutherischen Gemeinde. „Es ist stressiger geworden.“ Denn Sabine Schneider, Ansprechpartnerin im Gemeindeamt an der Andreasstraße, ist montags im Hause und dann erst wieder donnerstags. „An diesen Tagen wird sie von allen Seiten in Anspruch genommen“, beschreibt Melzer. „Nicht nur von Gemeindegliedern, sondern auch von uns Hauptamtlichen.““ Artikel lesen

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Kirchensteuerüberschuss: Dekanat fordert Ausschüttung an die Gemeinden Diskrepanz zwischen Finanzierungslücken in den Gemeinden und Einnahmeüberschuss bei den Kirchensteuern

„Seit mehreren Jahren klagen die Vertreter/innen der meisten Kirchengemeinden unseres Dekanates über ihre schwierige finanzielle Situation. Die landeskirchlichen Zuweisungen von Kirchensteuermitteln über den innerkirchlichen Finanzausgleich reichen nicht aus, um die Grundkosten des kirchengemeindlichen Haushaltes zu decken. Die Gestaltungsspielräume der Pfarrämter werden kleiner.“ Artikel lesen

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Kirchengemeinden: Körperschaftstatus bewahren! In seiner Übersicht verdeutlicht Dr. Hartmut Becks, warum es wichtig ist, den Körperschaftsstatus der Kirchengemeinden nicht anzutasten!

Die rheinischen Kirchengemeinden besitzen den Status einer Körperschaft des öffentlichen Rechts (KdöR). Eher beiläufig formulierte Bemerkungen aus den Reihen der Kirchenleitung lassen vermuten, dass im Landeskirchenamt mehr oder weniger offen darüber diskutiert wird, ihnen diesen Status streitig zu machen. Schon jetzt gibt es Anzeichen dafür, dass schleichend und in kleinen Schritten  die Voraussetzungen geschaffen werden, die Körperschaftsrechte der Kirchengemeinden soweit zu beschneiden, dass ein entsprechender Status obsolet wird. Dies birgt jedoch eine große Gefahr für ihre Eigenständigkeit, ja mehr noch: es wäre ein Paradigmenwechsel im Aufbau der EKiR. Welche Konsequenzen mit dem Verlust des Körperschaftsstatus einhergehen, macht folgende Übersicht deutlich. Artikel lesen

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EKiR: Auswahlverfahren fragwürdig! Traugott Schall übt Kritik am zentralen Auswahlverfahren der Evangelischen Kirche im Rheinland - fachpsychologische Analyse und Korrektur notwendig

Auch die Evangelische Kirche im Rheinland beklagt einen zunehmenden Pfarrermangel. Umso erstaunlicher ist es, dass neben den beiden Examina und dem Vikariat ein weiteres, zentrales Auswahlverfahren etabliert wurde und damit für Theologen eine zusätzliche Hürde zur Wahl in eine Pfarrstelle existiert. Der Diplom-Psychologe und Pfarrer i.R. Dr. theol. Traugott Schall unterwirft dieses Verfahren im aktuellen Pfarrerblatt einer kritischen Betrachtung. Artikel lesen

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„Die mündige Gemeinde“ – neue Ausgabe ist online Die Gemeindebünde in Bayern, in der Nordkirche, in Berlin-Brandenburg-schlesische-Oberlausitz und im Rheinland veröffentlichen neues Magazin

Der allgemeine Trend geht zur parochialen Großgemeinde. Fusionen sollen finanzielle und strukturelle Probleme lösen, effizienteres Arbeiten ermöglichen und Verwaltung verschlanken. Nicht zuletzt erschließt die Zusammenlegung von Kirchengemeinden Einsparmöglichkeiten, oft geht sie einher mit Gebäudeschließungen und Pfarrstellenkürzungen oder gar deren Aufhebung. Artikel lesen

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Christ&Welt-Umfrage: Überlastung der Ehrenamtlichen und Reformprozesse machen Probleme Christ&Welt fragte nach, wo den Kirchengemeinden am meisten der Schuh drückt. Nicht repräsentativ, aber deutlicher Fingerzeig.

„Christ&Welt hat sich gefragt: Wo drückt die Gemeinden – abseits der großen Strukturdebatten, in die Kirchenvertreter sich so gerne einmischen – der Schuh? Womit haben die Menschen in den Gemeinden zu kämpfen? Was macht den Gläubigen vor Ort zu schaffen?“ Artikel lesen

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EKiR-NKF: Schrecken ohne Ende Finanzbericht 2017: Probleme mit Rechnungsabschlüssen. Personalstand reicht nicht.

In seinem Finanzbericht vor der gerade zu Ende gegangenen Synode der Evangelischen Kirche im Rheinland ist Oberkirchenrat Bernd Baucks auch auf das immer noch vorhandene Problem der fehlenden Haushaltsabschlüsse eingegangen. Er stellt fest: „flächendeckend besteht das Problem fort bzw. wird über den Zeitablauf größer.“ Artikel lesen

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Sparmaßnahmen als Druckmittel Hans-Jürgen Volk sieht hinter den Sparprogrammen der EKiR, an denen trotz Mehreinnahmen festgehalten wird, eine Strategie, Strukturveränderungen durchzusetzen.

„Im Rahmen der Sondersynode von Hilden entwickelte Manfred Rekowski das Bild von einer „Kirche mit leichtem Gepäck“. Ein enormer Finanzalarmismus veranlasste die Synode dazu, ein drastisches Sparprogramm zu beschließen. Basis der den Beschlüssen zu Grunde liegenden Berechnungen war ein Netto-Kirchensteueraufkommen von 575,4 Mio. € sowie ein strukturelles Defizit im landeskirchlichen Haushalt von ca. 8. Mio. €. Ausgelöst wurde der schon damals nicht plausible Finanzalarmismus durch die nach den EKD-Vorgaben des sog. „erweiterten Solidarpakts“ zu geringe Ausfinanzierung zukünftiger Versorgungs- und Beihilfeansprüche. Mittlerweile hat sich die Einnahmesituation der EKiR derart verbessert, dass den damaligen Beschlüssen jegliche sachliche Grundlage entzogen ist.“ Artikel lesen

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