Aha!

Wussten Sie schon, dass …

  • … die Kirchensteuereinnahmen in den vergangenen Jahren nicht gesunken sind, sondern stetig steigen!? 2013 lag das Aufkommen EKD-weit bei 4,7 Milliarden Euro, in der EKiR wurden etwa 620 Millionen Euro eingenommen, so viel wie schon lange nicht mehr. Die Schätzungen der Landeskirche lagen bisher immer weit darunter, in den letzten beiden Jahren zwischen 30 und 40 Millionen Euro. Preisfrage: Was wird mit dem Geld, das wir zuviel haben???
  • … die Teuerungsrate für die Einführung des Neuen Kirchlichen Finanzwesens (NKF) in der EKiR die Kostenexplosion der Elbphilharmonie weit übersteigt!? Ursprünglich auf 2 Millionen Euro taxiert, kursieren derzeit Zahlen zwischen 60 und 100 Millionen Euro! Das ist – bei der günstigsten Annahme – eine Ausgabensteigerung von 3.000%. Die skandalträchtige Elbphilharmonie liegt dagegen bei mickrigen 1.600%.
  • … die EKiR nicht mehr Herr ihrer Haushaltsplanung ist? Laut Beschluss der Kirchenkonferenz im Jahre 2006 zum „erweiterten Solidarpakt“ haben alle Landeskirchen darüber Rechenschaft abzulegen, inwieweit sie die Vorgaben der EKD zur Kapitalaufstockung für die Versorgungsansprüche einhalten. Werden die Ziele nicht erreicht, kommt Knecht Begrich mit der Rute.
  • … es auch in anderen Landeskirchen Unmut über Tendenzen zur Zentralisierung und Hierarchisierung gibt!? So haben sich z.B. in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern (Aufbruch Gemeinde), in der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (Gemeindebund), in der Nordkirche (Freies Forum) und in der Evangelischen Kirche in Württemberg (Kirchengemeindetag) Foren, Gemeindetage und Gemeindebünde organisiert, die sich zum Ziel gesetzt haben, Gemeinden vor Ort zu stärken und zu vernetzen.

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