Angst vor Zentralisierung

In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Chrismon beschäftigt sich Thomas Becker in der Rubrik „rheinland kompakt“ mit der Verwaltungsstrukturreform und weist auf den zunehmenden Unmut hin, der sich unter den Kirchengemeinden breit macht.

Thomas Spitzer und Hartmut Becks, Pfarrer in Rommerskirchen und Alpen, kommen ebenso zu Wort wie Kirchenrätin Antje Hieronymus. Spitzer und Backs befürchten, „dass die Gemeinde Entscheidungen bald nur noch abnicken darf und der Reform weitere Zwangsverordnungen folgen.“ Becks: „Wir haben Angst, dass das hohe Gut der Basisorientierung unserer Kirche verloren geht, auf die wir gerade als Protestanten stolz sind.“ Hieronymus hält das Prinzip der Subsidiarität (lat. „Hilfe“, „Reserve“) dagegen: „Danach regelt eine höhere Ebene die Aufgaben, die auf einer niedrigeren Ebene nicht mehr gewährleistet werden können.“ Fraglich dabei bleibt allerdings, wer über diese Gewährleistung am Ende zu entscheiden hat. Und ob die zentralisierte Verwaltung effektiver und im Sinne der Gemeinden arbeitet, bleibt abzuwarten.

Erfreulicherweise wird im letzten Abschnitt des Artikels auch auf KirchenBunt verwiesen, wenn auch die Stoßrichtung unsere Initiative stark verkürzt wurde. Schließlich geht es uns ja nicht nur um die Verwaltungsstrukturreform. Aber das liegt wohl in der Natur der Sache.

Den Artikel stellen wir hier als PDF zum Download bereit.

 

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