Sachsen: „Zurück auf Los“ – Petition fordert Stop der landeskirchlichen Strukturreform Auch in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens wächst der Widerstand gegen ein von oben diktiertes Strukturpapier

„Zurück auf Los – Strukturreform der Kirchenleitung stoppen – neu anfangen“ – so ist die Petition überschrieben, die die Landessynode Sachsens aufruft, die von der Kirchenleitung initiierte Strukturreform abzulehnen. In der Begründung heißt es u.a.: „Im Herbst 2016 hat die Kirchenleitung der Sächsischen Landeskirche mit dem Papier »Kirche mit Hoffnung in Sachsen« verfügt, daß sich alle sächsischen Kirchgemeinden zu »Struktureinheiten« mit mindestens 4000 Gemeindegliedern zusammenschließen müssen. Durch die Vereinigung von Gemeinden und die Bildung von Kirchspielen wird die rechtliche Selbständigkeit der Einzelgemeinden beendet.“ Artikel lesen

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FAZ: Kirchengemeinden prangern Verschwendung der Synoden an

„Immer mehr Kirchengemeinden sehen sich unzureichend an den Einnahmen aus der Kirchensteuer beteiligt. „Bei uns kommt maximal ein Drittel an“, kritisiert Karl-Friedrich Wackerbarth in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (F.A.S.). Der evangelische Pfarrer vom „Gemeindebund Bayern“ hält seiner Kirchenleitung zudem vor, zu viel Geld für Events wie das Reformationsjubiläum sowie Sonderstellen und Doppelstrukturen zu verwenden, von denen die einfachen Kirchenmitglieder nur wenig mitbekämen. „Es wird Geld verbrannt ohne Ende“, beklagt Wackerbarth in der F.A.S.“ Artikel lesen

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Verwaltungsstrukturreform: „Arbeitsverdichtung“ in den Gemeindeämtern Eingeschränkte Öffnungszeiten macht nicht nur den Gemeindegliedern zu schaffen!

RGA / Radevormwald: „„Wir haben im Gemeindeamt eine deutliche Arbeitsverdichtung festgestellt“, sagt Pfarrerin Manuela Melzer von der lutherischen Gemeinde. „Es ist stressiger geworden.“ Denn Sabine Schneider, Ansprechpartnerin im Gemeindeamt an der Andreasstraße, ist montags im Hause und dann erst wieder donnerstags. „An diesen Tagen wird sie von allen Seiten in Anspruch genommen“, beschreibt Melzer. „Nicht nur von Gemeindegliedern, sondern auch von uns Hauptamtlichen.““ Artikel lesen

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Kirchensteuerüberschuss: Dekanat fordert Ausschüttung an die Gemeinden Diskrepanz zwischen Finanzierungslücken in den Gemeinden und Einnahmeüberschuss bei den Kirchensteuern

„Seit mehreren Jahren klagen die Vertreter/innen der meisten Kirchengemeinden unseres Dekanates über ihre schwierige finanzielle Situation. Die landeskirchlichen Zuweisungen von Kirchensteuermitteln über den innerkirchlichen Finanzausgleich reichen nicht aus, um die Grundkosten des kirchengemeindlichen Haushaltes zu decken. Die Gestaltungsspielräume der Pfarrämter werden kleiner.“ Artikel lesen

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