Nähe zu den Menschen ist gefragt. Aber: die Gemeinden werden kaputtgespart. Im Februar hat die reformierte Kirche ihr "Impulspapier" herausgebracht. Eberhard Mechels u.a. reagieren mit einem offenen Brief

Nach evangelischem Verständnis ist die christliche Kirche eine „Kirche von unten“, eine Gemeindekirche, in deren Versammlung Jesus Christus gegenwärtig ist. Sie ist ihrem Wesen nach nicht eine Großinstitution oder Behörde. Daraus folgt: Die Kirche muss sich so organisieren, dass sie nahe bei den Menschen ist als eine erreichbare, erfahrbare, hilfreiche Gemeinschaft. Darum müssen die einzelnen Gemeinden eine begrenzte Mitgliederzahl haben, in der das möglich ist. Artikel lesen

Download PDF

Westfalen lehnen „Bischof“ ab Die meisten Kreissynoden wenden sich gegen eine Umbezeichnung des Präsesamtes - sie sehen die presbyterial-synodale Ordnung gefährdet

Nomen ist ja bekanntlich manchmal Omen … Und so haben die meisten Kirchenkreise der Westfälischen Landeskirche den Vorschlag der Kirchenleitung abgelehnt, die Bezeichnung Präses in Zukunft durch Bischof bzw. Bischöfin zu ersetzen. „In den teilweise emotional geführten Debatten beriefen sie sich vor allem auf die Bedeutung der presbyterial-synodalen Grundordnung der westfälischen Kirche, die den Aufbau der Kirche von unten nach oben betont. Ein Bischofs-Amt sei dieser flachen Hierarchie nicht angemessen, hieß es, weil es historisch eher ein Machtverständnis von oben nach unten beinhalte.“, heißt es in einem Bericht der Zeitschrift „Unsere Kirche“. Artikel lesen

Download PDF

Wohin mit den Kirchensteuereinnahmen? Zurück zu den Gemeinden? Ein Pro und Contra in der aktuellen idea-Ausgabe.

„Die 20 Mitgliedskirchen der EKD haben im vergangenen Jahr so viele Kirchensteuern erhalten wie noch nie in ihrer Geschichte: 5,4 Milliarden Euro (2014 waren es 200 Millionen Euro weniger). Und das trotz Rekordzahlen bei den Kirchenaustritten. Sollte die Kirche jetzt mit dem vielen Geld mehr in Gemeinden und Mission investieren?“ Artikel lesen

Download PDF

Kirche mit leichterem Verwaltungs-Gepäck? Superintendent Isigkeit aus Moers leitet neue Arbeitsgruppe, die die Verwaltung vereinfachen soll

Die Geister, die sie rief, will sie nun wieder los werden: Im rheinischen Landeskirchenamt wird in Zukunft Noch-Superintendent des Kirchenkreises Moers, Ferdinand Isigkeit eine Arbeitsgruppe leiten, die sich unter dem Motto: „Unterwegs mit leichtem Gepäck“ mit der Vereinfachung der Verwaltung befasst. Artikel lesen

Download PDF