Erstes EKD-weites Gemeindebündetreffen KirchenBunt e.V. lädt alle Gemeindebünde innerhalb der EKD zu einem Treffen nach Altenkirchen ein.

Keine Frage: Die Reformprozesse sind zwar in den einzelnen Landeskirchen und Kirchenkreisen unterschiedlich intensiv im Gange und haben ihre je eigene Prägung. Jedoch kamen der Impuls und wesentliche Merkmale dazu aus der EKD-Zentrale in Hannover. Wen wundert es also, dass es in nahezu allen Regionen zu ähnlichen Handlungsmustern der Kirchenleitungen gekommen ist, die der Basis Sorgen bereiten und Unmut hervorrufen. Grund genug, dass sich die Gemeindbünde treffen, um Erfahrungen auszutauschen, gemeinsame Positionen zu formulieren und im Hinblick auf das Reformationsjubiläum 2017 vernehmbar ihre Standpunkte zu artikulieren. KirchenBunt e.V. lädt deshalb zu einem Treffen am 18. und 19. September 2016 nach Altenkirchen ein. Artikel lesen

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Vorsicht vor „fusionitis“ in der evangelischen Kirche! Pfarrer Dr. Christian Schwark aus dem Kirchenkreis Siegen spricht sich für mehr Flexibilität und Innovation in strukturellen Fragen aus.

Heinrich Bedford-Strohm ist dagegen (wir berichteten), die betroffenen Gemeinden sind meist nicht erfreut, nun spricht sich in einem Beitrag für „Vitamin C“ auch Pfarrer Dr. Christian Schwark gegen den Fusionswahn aus. Denn: „In einer kleineren Gemeinde ist es viel leichter, ein Profil zu gewinnen und zu erhalten … können Ehrenamtliche den Überblick behalten … engagieren sich viele lieber, weil sie wissen: Was ich tue, oder was ich spende, kommt direkt der Gemeinde vor Ort zugute.“ „Insgesamt ergibt sich, dass die Fusion von Gemeinden ein ausgesprochen effektives Mittel ist, profilierten Gemeindeaufbau zu verhindern. Darum ist die „Fusionitis“ der falsche Weg, um die evangelische Kirche zukunftsfähig zu machen.“ Artikel lesen

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Ein Blick „von oben“, ein Blick „von unten“ Dr. Katharina Dang antwortet auf einen Vortrag von Bischof Dröge zu den Reformprozessen ihrer Landeskirche

Eine Landeskirche, ein Reformprozess, zwei verschiedene Blickwinkel – wie sehr sich Evaluationen „von oben“ und „von unten“ unterscheiden können, machen ein Vortrag von Bischof Dr. Dr. h.c. Markus Dröge und der sich darauf beziehende Kommentar von Dr. Katharina Dang (beide Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz) deutlich. Während der Landesbischof in den Reformmaßnahmen „Chancen für die Kirche in ländlichen Räumen“ sieht, konstatiert Dang ein „Schönreden wie zu DDR-Zeiten“. Artikel lesen

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Ein Umdenken ist notwendig August Becker, Pfarrer i. R. und Gründer sowie verantwortlicher Leiter der Pfinztaler Seniorenakademie, begleitet die Entwicklungen seiner Kirche mit einem kritischen Blick.

Heinrich Bedford-Strohm hat sich jüngst gegen erzwungene Gemeindefusionen ausgesprochen. Die Realität sieht leider vielerorts anders aus. August Becker, Pfr. i.R. in Baden, äußert sich kritisch zu den Reformprozessen der vergangenen Jahre und fordert „weniger Menschen in der Verwaltung, was im Computerzeitalter machbar ist, und mit dem eingesparten Geld mehr Menschen an der Front nahe den Menschen.“ Artikel lesen

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Bedford-Strohm spricht sich gegen erzwungene Gemeindefusionen aus In seinem Bericht zur Landessynode der Bayerischen Landeskirche hebt der Landesbischof die Bedeutung der Ortsgemeinde hervor

„Die Ortsgemeinde ist und bleibt für mich der zentrale Bezugspunkt. Auch Menschen, die vielleicht nie dort auftauchen, sind – das wage ich zu behaupten – dankbar dafür, dass es sie gibt. Vielleicht sind es an manchen Orten nur wenige Menschen, die in den Kirchen die Gottesdienste feiern. Aber sie tun dies auch stellvertretend für viele andere, die dankbar dafür sind, dass in den Kirchen gebetet, gesungen und gepredigt wird, auch wenn sie selbst nicht hingehen. Dass es den Gemeindepfarrer oder die Gemeindepfarrerin gibt, ist ihnen wichtig, selbst wenn sie wenig Kontakt mit ihm oder ihr haben.“ Artikel lesen

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Wer braucht schon die EKD?! Pastor Erhard Graf blickt in einem Leserbrief im aktuellen Pfarrerblatt optimistisch in die Gemeindezukunft

„In der Nordkirche liegt der Anteil der Theologen, die nicht in der Gemeinde tätig und damit präsenzpflichtig sind, bei über 30%, Tendenz steigend. Wenn das Leuchtturmmodell umgesetzt wird, sind sogar 100% nicht mehr unmittelbar in der Gemeinde tätig. Doch diese Zukunft wird es eher nicht geben und die Gemeinden werden das verschmerzen. Denn, sind wir einmal ehrlich, welche Kirchengemeinde braucht, um als Gemeinde das Evangelium zu verkündigen, einen Kirchenkreis, eine Landeskirche oder gar die EKD?“ Artikel lesen

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Verächter der Ortsgemeinde machen unbeirrt weiter "Gemeinde im Aufwind" kritisiert in ihrem Rundbrief die Zwangsregionalisierung im Kirchenkreis Schleswig-Flensburg

Unter dem Betreff „Skandalöse Täuschung der Öffentlichkeit – KMU-Schock für die Verächter der Ortsgemeinde“ kritisiert der Gemeindebund in der Nordkirche die bevorstehende Zwangsregionalisierung im Kirchenkreis Schleswig-Flensburg auf der nächsten Synode am 15. April. „Die bisherigen kirchlichen »Handlungsräume« sollen per KK-Satzung in kirchenrechtlich verbindliche »Kirchenregionen« umgewandelt werden; für die Zukunft geplant ist die »Zuordnung von Pfarrstellen nach Kirchenregionen«. Damit schreitet die „Entmachtung der Ortsgemeinde“ weiter voran. Artikel lesen

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Rommerskirchen: Ein Kompromiss, der aufhorchen lässt! Präses Rekowski auf Gegenbesuch in der agilen Protestgemeinde.

In der Ev. Kgm. Rommerskirchen wurde die in Oberhausen initiierte Bewegung „KirchenBunt“ in einen Verein überführt. Der Ort war bewusst gewählt, um die Sorgen der Rommerskirchener um ihre eigenständige Verwaltung und deren Protest gegenüber der Landeskirche und im Landeskirchenamt zu unterstützen (wir berichteten). Nun gab es vor Ort ein Treffen mit Präses Rekowski und Superintendent Denker. Artikel lesen

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