Neue Fehlsteuerung, teurer Sparkurs, gefloppte Kirchensteuer auf Kapitalerträge. Ein Kommentar zur Ruhestandsversetzung des EKD- Finanzdezernenten Thomas Begrich von Friedhelm Schneider.

Der Finanzdezernent der EKD, Thomas Begrich geht in den Ruhestand. Friedhelm Schneider zieht Bilanz: „Was assoziiert man mit der „Ära Begrich“ und warum muss sie so schnell wie möglich beendet werden? Man assoziiert: 1. die Ersetzung von richtigem Management durch Langfristprognosen als argumentative Basis der Notwendigkeit eines tiefgreifenden Umbauprozesses der Kirche, 2. die Einführung der kaufmännischen Buchführung in der Kirche, 3. die Sparpolitik und 4. der jüngste Flopp mit der Kirchensteuer auf Kapitalerträge.“ Artikel lesen

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Gemeinden in der Nordkirche begehren auf Gegen die Pläne des Kirchenkreises Schleswig-Flensburg, diverse Pfarrstellen zu streichen, begehren die Vorstände mehrerer Kirchengemeinden auf – und sammeln Unterschriften.

„Mit großer Sorge blicken die Verantwortlichen der evangelischen Kirchengemeinden Kappeln-Ellenberg, Toestrup, Satrup und Arnis-Rabenkirchen auf die drohenden Veränderungen bei der der Zuweisung von Pastoren. Das Konzept namens „Kirchliche Handlungsräume“ sieht allein in der Propstei Angeln die Streichung von sieben Pfarrstellen vor. Gegen dieses Vorhaben, das wegen der angespannten Finanzlage von der Kirchenleitung angekündigt und realisiert werden soll, erhebt sich in etlichen Kirchspielen seit Jahresfrist Widerspruch und Widerstand. Denn die Kirche müsse doch, sagen die Betroffenen unisono, weiterhin im Dorf bleiben.“ Artikel lesen

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Kirche der Paragraphen Auszüge aus den Berichten der Superintendenten auf den Herbstsynoden 2015

Ein Blick in die veröffentlichten Berichte von Superintendenten auf den Herbstsynoden 2015 macht deutlich, dass die Themen „Verwaltungsstrukturreform“ und „NKF“ immer noch – und voraussichtlich noch längere Zeit – Spuren, wenn nicht gar Wunden hinterlassen. In manchen Äußerungen wird offener Ärger und manche Zerrissenheit deutlich artikuliert. Dabei steht nicht nur das Ob der Reformen, sondern zunehmend auch das Wie im Mittelpunkt der Kommentare. In manchen Kirchenkreisen ist man sogar schon dazu übergegangen, eine interne Reform der Reform zu initialisieren – mit entsprechenden Mehrkosten versteht sich. Dass die Systemumstellung das Gesamtgefüge „Rheinische Kirche“ nachhaltig verändern wird, schimmert allerdings nur in manchen Äußerungen durch. Andere sehen aufgrund von entsprechenden Äußerungen des rheinischen Präses Rekowski bezüglich einer geplanten Deregulierung wiederum einen Silberstreif am Horizont. Wir präsentieren ein paar aussagekräftige Schlaglichter …

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EKMD: Es geht nur noch um Macht und Geld Der Gemeindekirchenrat des Kirchspiels Auleben-Hamma wendet sich in einem offenen Brief an seine Landeskirche

„Die Reformation der Kirche war vor 500 Jahren. Es erweckt jedoch den Eindruck, dass unsere Kirchenleitung im Südharz sich weit davon wegbewegt. Dass die Kirche einem Wandel unterliegt ist uns allen klar. Auch wir als Christen müssen mit der Zeit gehen und uns den veränderten Bedingungen stellen. Wir zweifeln jedoch an, dass die von der Kirchenleitung geplanten Veränderungen die Richtigen sind.“ Artikel lesen

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KMU V: Reformfreundliche Fragen Manipulative Fragen weist Herbert Dieckmann aus der Hannoverschen Landeskirche bei der KMU V nach

„Zwei Jahre lang hielt die EKD ihre Befragungsergebnisse der fünften Kirchenmitgliedschaft-Untersuchung von 2012 unter Verschluss. Lediglich ekd-interne Interpreten durften im März 2014 Teilergebnisse vorlegen, die sie so weit wie irgend möglich anti-parochial und anti-pastoral deuteten. Freilich durchschaute schon der erste kritische Blick diese Umdeutung und erkannte die klare Gemeinde- und PastorInnen-Orientierung der befragten Evangelischen sowie ihre völlige Ignorierung jener „Kirchenkreis-Kirche“, die doch in den letzten zwanzig „Reformjahren“ mit so großem finanziellen, medialen und nicht zuletzt emotionalen Aufwand unter weitgehender Enteignung der Ortsgemeinden als angeblicher Wunschtraum der Kirchenglieder propagiert worden war.“ Artikel lesen

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