EKiR: Theologie scheint machtlos Deutliche Worte aus dem Pfarrverein: Kritikfähigkeit lässt zu Wünschen übrig

Der Vorsitzende des rheinischen Pfarrvereins, Friedhelm Maurer, findet in seinem diesjährigen Bericht am 2. November deutliche Worte, was den Zustand der Evangelischen Kirche im Rheinland betrifft: „Nicht der Geist des Evangeliums bestimmt unsere Kirche, vielmehr reden uns andere Geister ein, wo es langgehen soll. Wir entwickeln uns zu einer schwerfälligen Verwaltungskirche. Neues Kirchliches Finanzwesen (NKF), Verwaltungsstrukturreform – und neuerdings IT-Sicherheit – verschlingen Zeit, Kraft und jede Menge Kirchensteuergeld. Theologie scheint machtlos.“

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Was die Kirche vom VW-Skandal lernen kann Herbert Dieckmann, Mitglied im Vorstand des Hannoverschen Pfarrvereins, fordert kritisch-demokratische Prozesse in der Kirche.

„Es ist höchste Zeit, wie von Bernd Osterloh für VW gefordert, auch für unsere Landeskirche endlich ein Klima angstfreien, rationalen und gleichberechtigten Streitens in Synode, Kirchenkreistagen, Kirchenvorständen, Pfarrkonventen, Kirchenkreiskonferenzen und kirchlichen Publikationsorganen zu etablieren und eine neue demokratische Kritik-Kultur zu installieren, damit wir die schlimmen Fehler der Vergangenheit rasch beheben und die dramatische Gefährdung unserer kirchlichen Organisation durch unkontrollierte Hierarchie endlich beenden.“ Artikel lesen

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Rommerskirchen: Hoffnung auf Freiräume? Präses Manfred Rekowski besuchte das "gallische Dorf" und nahm an der Presbyteriumssitzung teil

„2017 soll auch die evangelische Gemeinde ihr Büro am Grünweg 9 in Eckum aufgeben. So sieht es die von der Evangelischen Kirche im Rheinland beschlossene Strukturreform vor. Ob sich daran noch etwas ändern lässt, ist auch nach dem Besuch von Manfred Rekowski, Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, eher zweifelhaft.“ Artikel lesen

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Zentrales Bewerbungsverfahren: Entmündigung der Presbyterien Offener Brief an die Kirchenleitung von Pfarrerin Christina van Anken.

Auf seiner diesjährigen Herbstsynode hat der Kirchenkreis Oberhausen einen Antrag an die Landessynode beschlossen, das zentrale Bewerbungsverfahren komplett einzustellen (KirchenBunt berichtete). In ihrem Gastbeitrag für KirchenBunt fasst Christina van Anken, Pfarrerin der Ev. Kgm. Königshardt-Schmachtendorf, in einem persönlichen Statement und offenen Brief an die Kirchenleitung die Argumente für eine Einstellung noch einmal zusammen.  Artikel lesen

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„Kirche der Freiheit“ beschleunigt Mitgliederschwund Maximilian Heßlein: Die bisher getroffenen Maßnahmen greifen nicht.

Auf der letzten EKD-Synode ist der Kandidat der Jugenddelegation, Ingo Dachwitz, bei der Wahl in den EKD-Rat gescheitert. Maximilian Heßlein, Pfarrer der Christuskirche in Heidelberg, nimmt dies zum Anlass, der Kirche einen neuen Kurs zu empfehlen: Öffnung zu den neuen Medien in Anbindung an die Gemeinde vor Ort! Denn das Konzept, das hinter „Kirche der Freiheit“ stehe, sei gescheitert. Artikel lesen

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