Württemberg: Kirchenschließung auf Vorrat Totschlag für Kirchengemeinden Initiative "Zukunftswerkstatt Heidenheimer Kirchengemeinden" stellt alternativen Kostenplan auf

„Die jüngsten Angaben von Dr. Karl-Heinz Schlaudraff über die als dramatisch bezeichnete Entwicklung des Defizits beim laufenden Haushalt sind zumindest von einem Teil der in den Entscheidungsprozess eingebundenen Kirchenmitglieder nicht unwidersprochen zur Kenntnis genommen worden. Die Kritik kommt aus den Reihen der „Zukunftswerkstatt Heidenheimer Kirchengemeinden“, in dem sich Mitglieder der Auferstehungs- und Waldkirchengemeinde zusammengefunden haben, um ein alternatives Sparkonzept zu entwickeln, das ohne die Schließung der auf die Rote Liste geratenen Christus- und Waldkirche auskommt.“ Artikel lesen

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„Kirche der Freiheit“ – Abgesang auf ein kirchliches Altpapier

2007, ein Jahr nach Erscheinen des Impulspapiers „Kirche der Freiheit“, legte Florian Lenz in seiner Diplomarbeit1)Kirche der Freiheit? – Eine religions- und organisationssoziologische Analyse des Impulspapiers der EKD, GRIN Verlag GmbH 2013 eine religions- und organisationssoziologische Analyse des Dokuments vor, die im Nachhinein ein interessantes Licht auf die Entwicklung der vergangenen Jahre in unseren Landeskirchen wirft. Er kommt seinerzeit zu dem Schluss, dass die von Huber & Co. verantworteten Reformideen nur dann erfolgreich umgesetzt werden könnten, wenn sich die Evangelische Kirche eine neue Organisationsstruktur zu eigen machen würde: Artikel lesen

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Anmerkungen   [ + ]

1. Kirche der Freiheit? – Eine religions- und organisationssoziologische Analyse des Impulspapiers der EKD, GRIN Verlag GmbH 2013

ELKH: A16 für den Sup? Kommentar zur geplanten Höherstufung Entscheidung über Höherstufung der Superintendenten auf die Herbstsynode vertagt

„Gegen die Empfehlung des Finanzausschusses brachte der Landessynodalausschuss der Hannoverschen Landeskirche den Antrag auf Durchstufung der Superintendenten nach A 16 ein.“ Die Begründung: „Auch die Amtsleiter bekommen ja mehr. Die Begründung dafür: die Amtsleiter erledigen immer komplexere Aufgaben.“ Artikel lesen

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ELKB: Pfarrerbild – Die Gemeinden nicht vergessen! Bei der Erstellung der Dienstordnung werden die Gemeinde und der Kirchenvorstand als mitverantwortliche Subjekte völlig übergangen oder geraten in eine nachrangige Position.

Auf ihrem 6. Aktionstag hat die Reformgruppe „Aufbruch-Gemeinde“ u.a. über die Pfarrstellenreform in der Ev.-Luth. Kirche in Bayern diskutiert und vor allem die Pläne zur Dienstordnung kritisiert. „In diesem Verfahren dokumentiert sich ein zentralistisches, obrigkeitliches Kirchenbild, das Gemeinden nur als Objekte der Betreuung und Versorgung sehen kann. Dieses Bild wider- spricht dem evangelischen Verständnis des „Priestertums aller Gläubigen“, auf das sich selbst die Kirchenleitung gerne beruft ohne daraus Konsequenzen für das Leitungsverständnis und die Organisationsgestalt von Kirche zu ziehen. Solange Kirche von den Grundvollzügen Verkündigung, Taufe und Abend- mahl lebt, ist Kirche voll und ganz in Gemeinden präsent. Darum kann deren Entscheidungsgremium nicht von oben her übergangen werden. Vielmehr sind aus den Grundprinzipien auch Gestaltungsprinzipien abzuleiten, nämlich: Freiheit (aus der Verkündigung der freien Gnade), Gleichheit (aus der Taufe), Solidarität und Partizipation (aus dem Abendmahl). Nach diesen Gestaltungsprinzipien muss der Kirchenvorstand bei einer Dienstordnung für seine Pfarrerin oder Pfarrer zwingend beteiligt werden.“  Artikel lesen

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