Die Stärke der Kirche liegt vor Ort Und noch eine Studie bestätigt das parochiale Prinzip.

„Angesichts eines schwindenden Interesses an Religion in der westlichen Welt rät der Religionsforscher Detlef Pollack den Kirchen zu mehr Angeboten für Kinder und Familien. Die Kirchen müssten »nah bei den Menschen sein und deren Situation im Lichte des Evangeliums deuten«, sagte der Münsteraner Religionssoziologe dem Evangelischen Pressedienst (epd). Die besondere Stärke der Kirchengemeinden liege in ihrer Kommunikation mit der Nachbarschaft und Familien. Wenn es dort gut laufe, könne das auch in weitere Bereiche der Gesellschaft ausstrahlen. Artikel lesen

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EKHN: Pilotphase zur Einführung der Doppik wird verlängert Kirchenleitung verlegt den Roll-Out auf 2017

Ursprünglich sollten die Dekanate der Evangelischen Kirche Hessen-Nassau 2016 auf die Doppik umstellen. Erhebliche Probleme mit der Software zwingt nun die Kirchenleitung, die Pilotphase zu verlängern und den Roll-Out, d.h. die flächendeckende Einführung des neuen Buchungssystems auf 2017 zu verschieben. Das berichtet die Evangelische Regionalverwaltung Starkenburg-Ost auf ihrer Website. Artikel lesen

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Die Rücklagen wachsen – die Probleme auch Die evangelischen Landeskirchen und das Geld - eine Zusammenfassung von Christof Fleischmann, erschienen in der April-Ausgabe der Herder Korrespondenz.

„Es ist nicht nur der Limburg-Effekt daran Schuld, dass auch die Protestanten in Deutschland über Geld reden. Die steigenden Kirchensteuereinnahmen stellen die evangelischen Landeskirchen vor zwei Herausforderungen: Gegenüber der Öffentlichkeit muss man den Reichtum rechtfertigen. Intern wiederum kollidieren die steigenden Einnahmen mit den Planungsvorgaben, die spätestens seit 2006 auf weniger Geld eingestellt wurden. Der Hinweis auf die Pensionsverpflichtungen für die Pfarrerinnen und Pfarrer soll beide Herausforderungen beantworten. Die damit verbundenen wirtschaftlichen und theologischen Fragen werden aber kaum öffentlich diskutiert.“ Artikel lesen

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Bedeutung der Kinder- und Jugendarbeit wächst Bernd Wildermuth fasst die Ergebnisse der Studie "Statistik 2013" der Landeskirchen Baden und Württemberg zusammen

Auf der letzten Synode der Evangelischen Kirche im Rheinland wurde das größte Sparpaket bei der Bildungs- und Jugendarbeit geschnürt. Allein der Etat für die Jugendarbeit wird um 420.000 € gekürzt, die Zuschüsse für die Arbeit an und im Verbund mit den Schulen gar um 4,5 Mio €. Die konkrete Umsetzung der Sparbeschlüsse ist in Arbeit und manch einer wird sich wohl noch die Augen reiben, welche Arbeitsfelder in Zukunft wegfallen oder erheblich zurückgefahren werden. Dabei hat eine nun veröffentlichte Umfrage ergeben, dass gerade in diesen beiden Bereichen in Zukunft ein größeres Engagement der Kirche notwendig wäre. Artikel lesen

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Braunschweig: Strukturreformen und die Zufriedenheit von Pfarrerinnen und Pfarrern Das Sozialwissenschaftliche Institut (SI) der EKD hat eine neue Befragung durchgeführt. Besonders interessant sind die Ergebnisse zu den geplanten Strukturveränderungen in der braunschweigischen Landeskirche.

„Am höchsten ist die Unzufriedenheit mit dem Umgang der Kirchenleitung mit Pfarrerinnen und Pfarrern und mit der Weihnachtsgeldregelung (beides 76% sehr oder eher unzufrieden), gefolgt von der Schönheitsreparaturenpauschale (69%) der Streckung der Durchstufung (68%), den kirchlichen Strukturveränderungen (67%), der Aufgeschlossenheit der Landeskirche gegenüber neuen Ideen (66%) und dem Image der Landeskirche (61%; nur 2% sehr/eher zufrieden). Hier artikuliert sich eine Unzufriedenheit, die zum einen recht konkreten Maßnahmen wie den finanziellen Belastungen oder den kirchlichen Strukturveränderungen gilt. Zum anderen geht es aber auch um eher »kulturelle« Faktoren wie den Umgang der Landeskirche mit dem Pfarrpersonal oder ihre Aufgeschlossenheit, schließlich auch um das Image der Landeskirche.“ Artikel lesen

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Präses Rekowski entschuldigt sich für den Umgang mit Pastoren IDEA berichtet über einen Brief des Präses an die Pastoren im Ehrenamt.

„Der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Manfred Rekowski (Düsseldorf), hat sich im Namen der Kirchenleitung für einen geringschätzenden Umgang mit Pastoren in der Vergangenheit entschuldigt. (…) In einem Brief an die Pastoren, der der Evangelischen Nachrichtenagentur idea vorliegt, nennt Rekowski die Personalpolitik der rheinischen Kirche für den Pfarrdienst eine »missliche Geschichte«. Der Kirchenleitung sei bewusst, dass die Entscheidungen für viele betroffene Pastoren mit schmerzhaften Erfahrungen verbunden waren. Dies habe zum einen an zu wenigen Stellen gelegen, zum anderen »aber auch an einem teilweise wenig empathischen administrativen Umgang mit Ihnen«. Es habe wirtschaftliche Härten in Bereichen wie Nachversicherung, Krankenversicherung oder Arbeitslosengeld gegeben. Dafür wolle die Kirchenleitung »ausdrücklich um Entschuldigung bitten«.“ Artikel lesen

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EKHN: Einführung der Doppik wird verschoben Erhebliche Probleme mit der MACH-Software führen zu Verzögerungen und Mehrkosten

„Der ambitionierte Zeitplan für die flächendeckende Einführung der Doppik in der EKHN ab 2016 scheint zu scheitern! Daran konnte auch die hochgelobte, jedoch teure Software mit dem verheißungsvollen Namen »MACH«, was ja irgendwie nach Schnelligkeit und Überschallgeschwindigkeit klingt, nichts ändern – im Gegenteil: MACH scheint mit ein Grund des Absturzes zu sein.“ Artikel lesen

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Wormser Wort: Der Ratsvorsitzende der EKD antwortet Die Petition “Wormser Wort” wurde mittlerweile von 1100 Personen unterzeichnet. Auf die Zusendung des Inhalts und des Ergebnisses reagiert nun der Ratsvorsitzende.

Das Wormser Wort wurde an den Ratsvorsitzenden der EKD, Heinrich Bedford-Strohm, übergeben. Durch seinen persönlichen Referente, Johannes Goldenstein. In seinem Schreiben heißt es u.a.: „In der Petition »Wormser Wort« wird engagiert gerungen um die Frage nach zukünftigen Ausrichtungen und Gestaltungen der evangelischen Kirche. Mitglieder unserer Kirche haben Zeit und Kraft investiert, um das gemeinsame Nachdenken mit einem neuen Impuls zu versehen. Dieses Engagement begrüßen wir und sehen uns mit den Unterstützerinnen und Unterstützern der Petition verbunden in der gemeinsamen Aufgabe, kirchliches Leben in der Gegenwart und für die Zukunft zu gestalten.“ Artikel lesen

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Kirche im Umbruch Gastbeitrag von Pfarrer Jürgen Kemper (Hannover) zum Reformprozess in seiner Kirche

1. Persönliche Erinnerungen – ein paar Schlaglichter

Am 1. Februar 1985 habe ich als Pastor in der Ev.-luth. Epiphaniasgemeinde in Hannover-Sahlkamp angefangen. Das ist nun 30 Jahre her. Wenn ich an diesen Anfang zurückdenke, fällt mir als erstes die Büroschreibmaschine ein, auf der die Sekretärin die Liedtexte für besonders gut besuchte Gottesdienste schrieb. Es gab keine Speicherfunktion, aber den Unterschied zwischen Spiritus- und Wachsmatrizen. Einen Kopierer gab es in der Gemeinde nicht, zum Kopieren ging man in das kleine Schreibwarengeschäft um die Ecke. Die Gemeindekartei bestand aus mehreren Karteikästen mit Kärtchen, die alphabetisch geordnet waren. Artikel lesen

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Was sich liebt, das neckt sich Siegfried Eckert zu Besuch in Pfarrkonvent Köln-Rechtsrheinisch

Bei dem Konvent am 22. April in Köln-Neubrück waren knapp dreißig Kolleginnen und Kollegen (ein recht gut, aber nicht überdurchschnittlich besuchter Konvent) anwesend, die alle mit großer Sympathie auf den Referenten reagierten. Ich habe niemanden wahrgenommen, der oder die sich mit kritischer Einstellung gemeldet hat. Artikel lesen

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