12 Thesen zur Kirchenreform Isolde Karles Thesen zur Kirchenreform sind noch immer brandaktuell

Vor fünf Jahren formulierte Dr. Isolde Karle, Professorin für Praktische Theologie an der Evangelischen Fakultät der Uni Bochum, in ihrem Buch „Reformstress“ zwölf Thesen zur Kirchenreform. Sie haben an Aktualität deshalb nichts verloren, weil sie von den Kirchenleitungen mehr ignoriert als gewürdigt wurden. Für uns Grund genug, sie an dieser Stelle noch einmal in Erinnerung zu rufen. Artikel lesen

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KK Recklinghausen: Die Vermessung des Pfarrberufes Oder wie sich NKF (Neues kirchliches Finanzmanagement) auf das kirchliche Leben auswirkt

Wie wird sich die geplante landeskirchenweite Einführung der kaufmännischen Buchführung (Doppik) auf das kirchliche Leben und die Praxis im Pfarramt auswirken? Um diese Frage stritten Dr. Arne Kupke, juristischer Oberkirchenrat (EKvW Landeskirchenamt, Bielefeld), und Prof. Traugott Jähnichen, Lehrstuhl für christliche Gesellschaftslehre (Uni Bochum), auf der Pfarrkonferenz im März 2015.

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Eine Gemeinde redet Tacheles Im aktuellen Gemeindebrief der Ev. Kgm. Rheinberg werden Probleme mit NKF und der Verwaltungsstruktur benannt

Die Ev. Kgm. Rheinberg (Kirchenkreis Moers) ist in eine finanziell schwierige Lage geraten. Unter der Überschrift „Nichts wird so bleiben wie es ist“ werden in der aktuellen Ausgabe des Gemeindebriefes dafür drei Gründe („Knebel“) konkret benannt: 1. das Kinderbildungsgesetz des Landes NRW (KiBiz), 2. die Verwaltungsstrukturreform und 3. das Neue Kirchliche Finanzmanagement. Bitteres Fazit der Gemeinde: „Das Land NRW, die Landeskirche, der Kirchenkreis rauben den Gemeinden die finanzielle Luft zum Atmen“. Artikel lesen

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KirchenBunt im Rheinland e.V. ist auf dem Weg 37 Gründungsmitglieder überführten am 15. März in Rommerskirchen vorschriftsgemäß die Initiative in einen Verein

Unter reger Teilnahme der Anwesenden und in angenehm unaufgeregter Atmosphäre fand am 15. März 2015 die Gründungsversammlung zur Errichtung des Vereins „KirchenBunt im Rheinland“ in Eckum statt. Das einladende Ambiente der kleinen, aber agilen Kirchengemeinde Rommerskirchen bot dafür den stimmungsvollen Rahmen.

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Kirchenbasis begehrt auf Die Rheinische Post berichtet im Vorfeld der Vereinsgründung über KirchenBunt

„Die Evangelische Kirche ist im Umbruch, Sie will sich aufstellen für die Zukunft. Tendenz: Die Zahl der Kirchenglieder sinkt. Damit droht auch die finanzielle Basis zu schwinden. Wie die Rheinische Landeskirche darauf reagiert, sorgt an der protestantischen Basis inzwischen für vernehmbaren Unmut. Der Protest wird lauter. Der Widerstand gegen die Zentrale formiert sich. Morgen will sich in Rommerskirchen bei Köln die Initiative ‚KirchenBunt‘ gründen. Die will sich der abzeichnenden ‚Hierarchisierung‘ der Kirche entgegenstemmen.“

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Lutherischer Konvent schließt sich Wormser Wort an Auf seiner Tagung in Brühl am 22. Februar stimmen die Mitglieder der Petition zu

Der Lutherische Konvent im Rheinland hat sich auf seiner Tagung in Brühl am 22. Februar dem „Wormser Wort“ angeschlossen. Neben Fragen der Kirchengestaltung und Liturgie wurden auch die mit Kirchenschließungen oder Umwidmungen verbundenen Schmerzen angesprochen. Im Zuge einer lebhaften Diskussion stimmten die Mitglieder des Konventes der Petition zu.

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Kirchensteuereinnahmen in 2014 auf Höchststand Begrich: Kaufkraftbereinigter Verlust von 10%

Über 5 Milliarden Euro nimmt die Evangelische Kirche in Deutschland 2014 an Kirchensteuern ein – das ist ein Zuwachs gegenüber 2013 von 4,8%. Thomas Begrich, Leiter der Finanzabteilung der EKD rechnet die Einnahmen jedoch herunter:

Der Kirchensteuerzuwachs ist hoch erfreulich, hält aber mit dem allgemeinen Steuerzuwachs in keiner Weise Schritt. Nominal sind die Kirchensteuern in den letzten 20 Jahren um 20 Prozent gewachsen, die staatlichen Steuereinnahmen jedoch um gut 50 Prozent. Die Kosten stiegen dagegen um weit mehr als 30 Prozent. Kaufkraftbereinigt haben wir im gleichen Zeitraum einen Rückgang unserer finanziellen Leistungsfähigkeit um mehr als 10 Prozent.

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Massiver Eingriff in die Finanzhoheit Haushalte sind ab 2016 genehmigungspflichtig

Bei den Veränderungen der Verwaltungsordnung, die die Kirchenleitung Ende November 2014 beschlossen hat, handelt es sich um den wohl massivsten Eingriff in unsere Kirchenverfassung seit Jahren. Ab dem Haushaltsjahr 2016 muss jeder kirchliche Haushalt vom übergeordneten Leitungsgremium genehmigt werden. In Frage steht die Genehmigung wenn eine „Gefährdung des Haushaltsausgleichs“ vorliegt. Ein Indiz hierfür soll die geplante Rücklagenentnahme sein. Artikel lesen

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